Frederik Bo Andersen (27) ist einer der Leistungsträger beim HSV Hamburg in der Daikin Handball-Bundesliga. Der dänische Rechtsaußen startet topfit in seine vierte Bundesliga-Saison – und wird auch anderswo genau beobachtet. Nicht nur vom dänischen Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen (53).
Am Freitag (17.30 Uhr, Sporthalle Wandsbek) kommt GOG Handbold zur offiziellen Saisoneröffnung nach Hamburg. Für den Linkshänder kein Gegner wie jeder andere: Andersen trug sechs Jahre lang das GOG-Trikot, wurde dort ausgebildet und Profi.
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„Ich freue mich sehr auf die Saisoneröffnung. Es ist unser erster Auftritt in Hamburg als neue Mannschaft“, sagt Andersen.
Seine alte Heimat Gudme ist ein Handball-Mekka. Andersen: „GOG hat einen sehr guten Jugendbereich und ein starkes Internat. Dazu kommen viele hervorragende Trainer. Sie setzen auf sehr junge Spieler, holen Talente aus dem ganzen Land und geben ihnen früh viel Vertrauen.“
Mit vielen Verantwortlichen ist er noch in Kontakt – auf dem Feld hat sich jedoch einiges verändert: „Von der aktuellen Mannschaft kenne ich allerdings fast niemanden mehr.“

Nach BILD-Informationen steht Andersen bei Liga-Rivale Hannover-Burgdorf für 2026 auf der Liste. Der Nationalspieler stellt klar: „Ich weiß nichts davon, habe keinen Kontakt zu Hannover. Ich fühle mich in Hamburg und beim HSV sehr wohl.“ Sein Vertrag in der Hansestadt läuft bis 2028.
Nach einer verletzungsgeplagten Vorsaison kann Andersen dieses Mal voll durchziehen. „Ich habe keine Ellenbogenprobleme mehr und fühle mich sehr, sehr fit. Ich habe in den vergangenen Wochen fleißig gearbeitet.“
Mit Kaj Geenen, Elias Kofler, Einar Olafsson, Nicolaj Jørgensen, Oliver Norlyk und Maximilian Botta hat der HSV viele neue Spieler im Kader. Andersen lobt: „Die Integration der Neuzugänge klappt wirklich gut.“
Seine Aufgabe bleibt: Leistung bringen und vorangehen. „Ich will immer erst mal meine eigenen Aufgaben erfüllen. Aber natürlich übernehme ich auch Verantwortung und helfe, wo ich kann.“
Die Partie gegen GOG ist die Generalprobe – der Bundesliga-Start folgt am 31. August beim TVB Stuttgart.

