Viktor Gyökeres spielte bei seinem Arsenal-Debüt gerade einmal 60 Minuten – und schon hagelt es erste Kritik. Besonders deutlich wurde Ex-Weltmeister Frank Leboeuf, der in der Partie gegen Manchester United Parallelen zu Rasmus Højlund bei United zieht – und vor einem Flop warnt.

Leboeuf: „Nutzt nichts, wenn keiner ihn versteht“

In der „ESPN“-Analyse sagte Leboeuf: „Meine Sorge ist: Warum holt man einen Spieler wie Gyökeres, wenn das Team nicht so spielt?“

Und weiter: „Sie flanken nicht früh genug, drehen sich um wie beim Handball – warum nutzt man einen solchen Spielertyp?“

„Es ist nutzlos. Ich hoffe, er ändert sich, trifft und liefert ab. Aber heute dachte ich, Højlund hätte für Arsenal gespielt – so wenig Einfluss hatte Gyökeres.“

Leboeuf wurde noch deutlicher: „Er war heute völlig raus – nicht auf dem gleichen Level, nicht auf der gleichen Frequenz. Die anderen spielten einen trägen, fast langsam wirkenden Stil. Er wollte vertikal, direkt, mit Tempo – aber bekam keinen einzigen brauchbaren Ball.“

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Quelle: X @KilmarnockWFC

Arteta verteidigt Neuzugang Gyökeres

Arsenal-Coach Mikel Arteta nahm Gyökeres nach dem Spiel in Schutz – und stellte klar, dass das Problem nicht am Spieler lag, sondern am Teamgefüge: „Er hatte keine Torschüsse – aber das ist ein Teamproblem.“

Arteta weiter: „Er hat viele Dinge sehr gut gemacht, vor allem im Pressing und beim Tempo. Aber wir haben es nicht geschafft, ihn mit Pässen in Szene zu setzen. Die letzten Aktionen waren zu statisch.“

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