Guirassy-Poker beim BVB.

Verlässt Serhou Guirassy den BVB doch noch vorzeitig? Die Gerüchte um den Torjäger reißen nicht ab – und hinter den Kulissen laufen offenbar ganz andere Dinge als öffentlich kommuniziert.

„Sky“ berichtete zuletzt von einem konkreten 80-Millionen-Angebot von Al-Hilal aus Saudi-Arabien. Zwar ist Guirassys Ausstiegsklausel (rund 70 Mio. für ausgewählte Klubs) abgelaufen, doch das Interesse bleibt hoch – auch aus Europa!

Guirassy selbst gibt sich zurückhaltend

Öffentlich zeigt sich der Guineer loyal: Ein Angebot sei „nicht zu ihm vorgedrungen“, erklärte er. Um Anfragen kümmerten sich sein Bruder Karamba und sein Berater-Team. Außerdem wolle er mit dem BVB „Titel gewinnen“.

Doch BILD weiß: Die Wahrheit ist deutlich komplexer.

BVB blockt Saudi-Angebot, Berater bieten in Europa an

Tatsächlich war es die BVB-Führung, die den Vorstoß aus Saudi-Arabien frühzeitig stoppte – sie wollen ihren Königsstürmer nicht verlieren.

Guirassy und sein Umfeld hingegen sollen dem Angebot nicht abgeneigt gewesen sein – zumindest wollte man es sich anhören.

Laut BILD-Informationen wurde der Angreifer sogar bei mehreren europäischen Top-Klubs aktiv angeboten – durch seinen Bruder Karamba, der mit der Agentur KGSMI die Verhandlungen führt. Ziel: Flexibilität behalten, Gesprächskanäle offenhalten, Optionen ausloten.

„True or not true“ vom 8.8.: Alle BVB-Gerüchte im Check

Quelle: BILD

Guirassy wurde nach seiner 38-Tore-Saison (plus 9 Vorlagen) für den Ballon d’Or nominiert – sein Marktwert ist im Hoch. Beim BVB verdient er aktuell rund 9 Millionen Euro pro Jahr, bei einem Wechsel wäre wohl das Doppelte drin.

Schon sein Wechsel vom VfB Stuttgart nach Dortmund bedeutete 2024 einen gewaltigen Sprung – damals kassierte er rund 3,5 Mio. Euro jährlich. Ein weiterer Karriere-Boost ist für den Spätstarter nicht ausgeschlossen.

Vertraglich ist Guirassy bis 2028 an Dortmund gebunden. Doch dass er diesen auch erfüllt, ist mehr als fraglich.

ttn-36