Hat sein Berater wirklich auf 7 Millionen Euro verzichtet – nur damit sein Spieler zu Arsenal wechseln kann?

Einem Bericht der portugiesischen Zeitung „A Bola“ zufolge soll Hasan Cetinkaya, Agent von Stürmer Viktor Gyökeres, eine Provision von fast 7 Millionen Euro ausgeschlagen haben, um den Mega-Transfer seines Schützlings von Sporting Lissabon zum FC Arsenal zu ermöglichen.

Demnach habe sich Sporting am Ende mit Arsenal auf eine Gesamtsumme von 73,5 Millionen Euro geeinigt – 63,5 Millionen direkt, plus 10 Millionen für mögliche Boni. Laut „A Bola“ wäre dieser Deal aber beinahe gescheitert, weil Cetinkaya auf eine satte Provision bestanden habe. Erst als der Berater verzichtet habe, sei der Weg für den Wechsel frei geworden.

Gyökeres-Saga: Experte glaubt nicht an Verzicht

Doch der britische Fußball-Finanzexperte Stefan Borson widerspricht der Geschichte entschieden. Er hält das ganze Szenario für völlig unrealistisch – und spricht von einem möglichen Missverständnis.

Borson gegenüber „Football Insider“: „Ich würde das nicht für bare Münze nehmen. Es ist nicht plausibel, dass ein Berater einfach sagt: ‚Ach, die Millionen könnt ihr behalten.‘ Das passiert einfach nicht.“

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Quelle: ARD

Laut Borson könne es vielmehr sein, dass Cetinkaya gar kein Anrecht auf die volle Summe hatte. Oder dass es einen Streit gab, wie viel ihm tatsächlich zusteht – und am Ende ein Kompromiss geschlossen wurde: „Vielleicht sagte er, er habe Anspruch auf zehn Millionen, und der Klub bot vier. Um einen Rechtsstreit zu vermeiden, hat man sich dann geeinigt.“

Fest steht: Offiziell bestätigt ist der Transfer von Gyökeres zu Arsenal noch nicht. Doch nach übereinstimmenden Berichten von „The Athletic“ und Transfer-Insider Fabrizio Romano steht der Wechsel kurz bevor.

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