So sagt man es gerne in Italien. Kein Wunder also, dass der AC Mailand Luka Modric holen wird, obwohl der Kroate stramm auf die 40 zugeht.
Aktuell bestreitet der einstige Weltfußballer bei der Fifa-Klub-WM seine letzten Spiele im Trikot von Real Madrid, wo er 13 Spielzeiten im Mittelfeld die Fäden zog.
Gerne hätte er im nächsten Jahr seine Karriere in Madrid beendet, doch Real-Präsident Florentino Perez wollte der Klub-Ikone keinen neuen Vertrag mehr geben. Nun also der Schritt nach Mailand.
Doch auch im Land der Fußball-Romantik sieht man den Transfer kritisch. Lazio-Trainer Maurizo Sarri wettert bei „Sportitalia“: „Modrić nach Mailand? Ich glaube, PSG hat uns dieses Jahr allen eine Lektion erteilt.“
Kult-Trainer Maurizio Sarri (66) trainierte bereits den SSC Neapel, FC Chelsea und Juventus Turin
Was meint Trainer-Oldie Sarri (66) damit?
Paris Saint-Germain hat in der abgelaufenen Saison das Triple gewonnen. Im Champions-League-Finale gewann mit historisch mit 5:0 gegen Inter Mailand, ließ den Italienern keine Luft zum Atmen.
In Mailand ist man dennoch von der Richtigkeit des Transfers überzeugt. Milan-Sportdirektor Igli Tare (früher Profi in Karlsruhe, Düsseldorf und Kaiserslautern) will mit Modrich wieder „wettbewerbsfähig“ sein. Die letzte Saison beendete Milan nur auf dem 8. Platz.
Es stellt sich allein die Frage, ob Modric noch die Klasse hat, eine Mannschaft zu führen. Positiv: Modric war auch mit zunehmenden Alter selten verletzt. In der abgelaufenen Saison kam er in 35 von 38 Spielen zum Einsatz, stand allerdings nur selten in der Startelf.
In der kroatischen Nationalmannschaft funktioniert dies perfekt. Die junge Mannschaft läuft gerne Extra-Meter für ihre Ikone (188 Länderspiele). Zuletzt wurde in der WM-Qualifikation Tschechien mit 5:1 gewonnen. Modric erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.

