Am 10. Juni um 16.05 Uhr verkündete Frankfurt die ersehnte Nachricht: Innenverteidiger Robin Koch (28) verlängert seinen bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2030. Nach SPORT BILD-Infos brauchte Boss Markus Krösche (44) drei intensive Gespräche mit Koch, um ihn von Eintracht zu überzeugen (auch Leverkusen und Dortmund waren dran). Seine Argumente:

Kapitän: Ist Torwart Kauã Santos (22/Kreuzbandverletzung) wieder fit, muss Kevin Trapp (34) auf die Bank. Koch ist dann wieder Kapitän und wird Trapp auch perspektivisch in diesem Amt ersetzen.

Aushängeschild: Koch wird auch Trapps Position als Eintracht-Gesicht übernehmen. Er soll zukünftig noch häufiger in Werbekampagnen zu sehen sein. Womöglich schon im Rahmen des im Juli beginnenden Adidas-Deals, für den Eintracht rund 25 Mio. Euro in fünf Jahren kassiert.

Kohle: Ursprünglich kassierte Koch 3,5 Mio. Euro Grundgehalt. Dieses wurde leicht angehoben. Zudem gibt es verbesserte Boni und Handgeld für die abgekaufte Ausstiegsklausel, die bei rund 20 Mio. Euro lag. Sieben bis acht Millionen Euro pro Vertragsjahr sind nicht utopisch.

Nationalmannschaft: Koch soll als Nationalspieler (bislang 14 Länderspiele) reifen. Sein großes Ziel ist die WM 2026 in den USA. Eintracht plant mit ihm bereits, wie er auch bei der EM 2028 im Kader stehen kann.

Glaubwürdigkeit: Als Koch 2023 von Leeds United kam, stellte Krösche ihm ebenfalls einen Plan vor: Koch sollte zum Nationalspieler werden – erfüllt! Koch steigt zur Führungspersönlichkeit auf, übernimmt perspektivisch die Kapitänsbinde – erfüllt! Eintracht wird Champions League spielen – erfüllt!

Krösche hält seine Versprechen. Auch das hat ihm geholfen, Koch zu überzeugen.

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Quelle: BILD/DAZN

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