Der Vertrag des ehemaligen Bayern-Stars beim österreichischen Bundesligisten ist ausgelaufen, wird nicht verlängert.
Jancker hatte die Austria Ende April auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen, konnte seine Rolle als Retter allerdings nicht erfüllen. Der Verein rutschte sogar noch ans Tabellenende ab, stieg aus der Bundesliga ab.
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In der 2. Liga wird nun Janckers bisheriger Co-Trainer Rolf Landerl (49) übernehmen. „Rolf Landerl kennt den Verein, das Umfeld und die Mannschaft. In den Gesprächen wurde schnell klar, dass er die perfekte Lösung für die Austria ist, weil er sich mit unserer Ausrichtung total identifiziert. Er hat Lust, mit jungen Spielern zu arbeiten, sie zu pushen und zu entwickeln. Das Trainerteam mit Rolf Landerl an der Spitze genießt unser Vertrauen und erhält unsere volle Unterstützung“, sagte der neue Geschäftsführer Sport, Mario Brkljaca.
Jancker hatte zuvor als Trainer für die österreichischen Drittligisten DSV Leoben und FC Marchfeld Donauauen sowie für den Zweitligisten SV Horn gearbeitet. Wie es für ihn nun weitergeht, ist offen.
In seiner aktiven Zeit war der ehemalige Stürmer über die Stationen 1. FC Köln und Rapid Wien 1996 zum FC Bayern gekommen. Für die Münchner absolvierte insgesamt 225 Pflichtspiele, erzielte dabei 79 Tore und bereitete 41 weitere vor. Der Angreifer wurde mit den Bayern Champions-League-Sieger (2001), viermal Deutscher Meister und zweimal DFB-Pokalsieger. Jancker bestritt zudem 33 Länderspiele (zehn Tore) für die deutsche Nationalmannschaft.
Kurios: In Klagenfurt war Jancker nicht vom Verein, sondern größtenteils von einem Sponsor bezahlt worden. Sponsor Helmut Kaltenegger sagte bei Ende April gegenüber der „Krone“: „Es war mein Wunsch und Vorschlag, dass Carsten es wird – aber keine Bedingung. Ich werde dem Besitzer eines Klubs nicht sagen, was er zu tun hat. Es ging ganz schnell – die Austria hat mich kontaktiert und gebeten, Carsten zu fragen, ob er sofort bereit wäre.“
Und: „Ja, Carsten steht bei der TGI AG unter Vertrag, wird von uns bezahlt, kostet die Austria daher nicht viel..“

