Die überragende Saison des FC Liverpool, überschattet von einem Schock während der Meister-Parade.

Bei den Feierlichkeiten vor eineinhalb Wochen raste ein Mann (53) mit seinem Auto in die Menschenmenge. Insgesamt 109 Menschen wurden verletzt – ein Umstand, der auch die Liverpool-Stars nicht kaltließ.

Abwehrspieler Ibrahima Konaté (26) sagt im Interview mit The Athletic: „Wir fühlten Enttäuschung, Trauer, Angst. Alles lief so perfekt und dann passierte diese Tragödie.“

Und weiter: „Wir haben die Anspannung in der Stadt noch für ein paar Stunden, sogar ein paar Tage gespürt. Wir wussten zunächst nicht, wie viele Opfer es gab und ob sogar Menschen gestorben waren. Gott sei Dank gab es keine Todesopfer. Ich wünsche allen Verletzten eine schnelle Genesung.“

Der 53-jährige Fahrer wurde festgenommen, handelte nach Angaben der Polizei alleine. Mittlerweile ist der Mann wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung angeklagt. Sein Motiv ist laut Polizei immer noch unklar.

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Quelle: BILD

Konaté: „Ich hoffe, dass niemand durch diese Tragödie fürs Leben traumatisiert ist. Es ist traurig, weil wir eine wunderbare Zeit mit den Fans hatten – und am Ende wurde sie verdorben. Menschen sind immer noch verletzt, das beschäftigt uns weiterhin.“

Der ehemalige Leipziger (wechselte 2021 für 40 Millionen Euro zu Liverpool) zog auch ein Saisonfazit. Die Reds gewannen die Premier League mit zehn Punkten Vorsprung, im FA-Cup war allerdings schon im Sechzehntelfinale gegen Zweitliga-Absteiger Plymouth Schluss. In der Champions League scheiterte Liverpool im Achtelfinale am späteren Titelträger PSG.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Saison“, sagt Konaté: „Auch wenn wir in der Champions League gerne noch weitergekommen wären. Darüber können wir traurig sein – es war aber auch in einer Phase, in der wir nicht auf unserem besten Level waren.“

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