Der Titel rückt näher!

Die FC Bayern Basketballer stehen nach dem 80:69 (42:40)- Sieg gegen Syntainics MBC im Halbfinale um den Meistertitel in der BBL.

Vor DFB-Pokal-Finale: Arminia-Wahnsinn am Alexanderplatz

Quelle: BILD

Weiter auf Titel-Jagd für die Bayern geht auch Vladimir Lucic (35). Der dienstälteste Münchner hat für weiterer zwei Jahre verlängert. Seit 2016 ist der Serbe dabei, hat bisher drei Meistertitel und viermal den Pokal mit den Bayern gewonnen.

Der Kapitän hatte auch ein Angebot von seinem Heimatverein Partizan Belgrad, doch Lucic entschied sich für seine neue Heimat, wird also seine aktive Karriere bei den Bayern beenden.

Kurios: Vladimir Lucic verkündet seine Verlängerung direkt nach dem Spiel am Mikrofon – auf Deutsch! Obwohl er seit fast zehn Jahren in München ist, fühlt er sich auf Englisch immer noch sicherer. Doch sein: „Ich werde nächstes Jahr hier sein“ lässt den SAP-Garden ausrasten.

Neuer Vertrag, dann Halbfinale!

Zum Spiel: Nach 5 Minuten der Schock: Vladimir Lucic (35) geht nach einem Foul von Weißenfels Eddy Edegin geht der Bayern-Kapitän zu Boden, danach in die Kabine. Aber Lucic kommt wieder, und führt die Bayern zur 42:40:X hauchdünnen Halbzeitführung. Das Spiel bis dahin ausgeglichen, immer wieder findet der MBC Wege durch die Bayern-Defensive, kommt auf 50 Prozent Dreier-Quote.

Erzwingt der Pokal-Sieger Spiel 4?

Das Team von Weltmeister-Coach Gordon Herbert (66) kommt voll konzentriert aus der Kabine, zieht im dritte Viertel schnell auf zehn Punkte davon (52:42).

Mit dabei im mit 11500 Zuschauern ausverkauften SAP-Garden: Matthias Sammer (57). Der Berater der BVB-Geschäftsführung fiebert mit Ehefrau Karin mit.

Am Ende wird es ein 80:69-Erfolg – die Bayern mit einem Swipe (3:0 in der Best-of-Five-Serie) gegen den MBC und nehmen Rache für das Pokal-Aus im Februar. Ab 1. Juni startet das Halbfinale, entweder gegen Heidelberg oder Chemnitz.

Bayern-Coach Gordon Herbert: „Das war heute guter Basketball. Das dritte Spiel ist immer das härteste. Mir hat sehr gut gefallen wie wir verteidigt haben, besonders im dritten Viertel. Aber das Allerbeste heute war, das Deutsch von Vladimir Lucic.“

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