Haben wir uns alle in Leroy Sané getäuscht? Monatelang hatte er sich offensiv zum FC Bayern bekannt, jetzt wechselte er im letzten Moment seinen Berater – obwohl nur noch seine Unterschrift unter dem neuen Dreijahresvertrag fehlt. Dass ausgerechnet Pini Zahavi, den Uli Hoeneß einst als „Piranha“ bezeichnete, der neue Sané-Berater ist, lässt tief blicken.

Bayern muss jetzt hart bleiben und darf nicht zulassen, dass nachverhandelt wird. Denn das Beispiel Sané könnte Schule machen. Andere Bayern-Stars werden registrieren, dass man beim Rekordmeister noch mehr rausholen kann.

Für Max Eberl wären neue Verhandlungsrunden gefährlich. Ober-Boss Hoeneß verfolgt genau, wie der Sport-Vorstand mit der Kohle umgeht, denn das berühmte Festgeldkonto ist längst nicht mehr so gut gefüllt wie einst. Einsparungen soll es beim Rekordmeister auf allen Ebenen geben. Mehr Geld für Sané ist da das falsche Signal.

Dann lieber ein ablösefreier Abschied im Sommer. Zur Wahrheit gehört nämlich auch: Sané ist gar nicht der viel zitierte Unterschiedsspieler, trotz seiner statistisch besten Saison mit elf Bundesligatoren. In großen Spielen gab es in seiner Bayern-Zeit zu oft kleine Leistungen. Wie zuletzt gegen Inter Mailand.

Didi Hamann hat doch recht: Wenn es in fünf Jahren mit Sané nicht gepasst hat, warum sollte es dann in Zukunft funktionieren?

Das müssen die Bayern im Hinterkopf behalten, wenn Zahavi anruft.

Verwunderung über Bayern-Star: „Was reitet Sané?!“

Quelle: BILD

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