Nun spricht er in SPORT BILD über seine Situation – und einen möglichen Abschied. „Ich habe seit sieben Monaten große Schmerzen“, sagte der Südkoreaner am Samstagnachmittag geknickt. Die letzten Wochen sind an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. Auch beim 3:0 gegen Mainz musste er zur Pause runter. Wieder machte die Achillessehne Probleme.
Kim gilt nun als Verkaufskandidat, mit dem die Bayern bei einem passenden Angebot Geld machen könnten: Er kam vor zwei Jahren für 50 Mio. Euro, aktuell liegt der Marktwert bei transfermarkt.de bei 45 Mio.
Die sportliche Führung um Max Eberl (51) und Christoph Freund (47) soll bereit sein, Kim gehen zu lassen, wenn das Angebot stimmt. Ihm persönlich wurde das jedoch noch nicht signalisiert. Und Kim will auch nicht von einem Ende seiner Zeit bei den Bayern sprechen. Sein Vertrag läuft bis 2028.
„Für mich gibt es keinen Grund zu gehen. Ich hoffe, dass ich bleiben kann. Aber wir werden sehen“, sagt Kim und äußert seinen großen Wunsch: „Ich will in der nächsten Saison einfach fit sein.“ Interesse an ihm soll es aus Italien, von Chelsea und Newcastle sowie aus Saudi-Arabien geben. Konkrete Angebote liegen aber nicht auf dem Tisch. Kim muss sich mit seiner Verletzung in die Sommerpause retten – dann scheint trotz des aktuellen Treuebekenntnisses vom loyalen Verteidiger vieles denkbar.

