„Meiner Meinung nach wird es PSG“, sagte Figo bei den „Laureus Awards“. „Das Team ist von den Ergebnissen her sehr konstant und momentan in hervorragender physischer Verfassung.“
Seit Trainer Luis Enrique 2023 das Ruder in Paris übernommen hat, hat sich das Gesicht von PSG gewandelt. Der französische Meister, einst bekannt für große Egos und gigantische Ablösesummen, setzt nun viel mehr auf ein funktionierendes Mannschaftsgefüge.
PSG-Coach Luis Enrique (54) mit Star Khvicha Kvaratskhelia (24)
PSG kegelte Liverpool aus dem Wettbewerb, kämpfte sich dann im Viertelfinale gegen Aston Villa nach einem kurzen Schreck leidenschaftlich zurück. Im Halbfinale geht es gegen Arsenal, das Real Madrid ausschaltete. Beide Teams haben die Champions League noch nie gewonnen. Der Gewinner trifft im Finale auf Barcelona oder Inter Mailand.
Auch wenn sich Figo festlegte, sieht er die verbleibenden vier Teams auf Augenhöhe. „Es ist schwierig, eine starke und klare Prognose abzugeben“, gibt der Ballon d’Or-Gewinner von 2000 zu. Der portugiesische Superstar warnt aber eindringlich davor, die Chancen der Italiener zu unterschätzen.
„Wer denkt, Inter sei nur auf Verteidigung aus, macht einen großen Fehler“, so Figo. „Inzaghi hat eine solide Abwehr, aber auch Spieler, die den Unterschied machen können.“
Ein Sieg über Arsenal würde PSG zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ins Champions-League-Finale bringen. 2020 verloren die Franzosen das Finale gegen Bayern München. Kingsley Coman schoss damals das einzige Tor.

