2700 Plätze statt 6600, doch brennen soll es auch in der Mini-Halle.

SCM-Trainer Bennet Wiegert sieht im Hallenwechsel für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League keinen Nachteil – ganz im Gegenteil!

„Wir sollen uns auf 60 Minuten Handball konzentrieren und wenn wir das Outdoor machen würden, dann würden wir das auch machen“, betonte der 43-Jährige vor dem Duell mit Dinamo Bukarest am Mittwoch (20.45 Uhr/live bei Dyn/Anzeige).

Wegen der laufenden „Holiday on Ice“-Show in der Getec Arena muss der SC Magdeburg für das Rückspiel in die restlos ausverkaufte Anhalt-Arena nach Dessau ausweichen.

Doch Wiegert nimmt es sportlich: „Ich muss euch auch ganz ehrlich sagen, dass ich mich auch auf Dessau freue. Klar hätte ich gern den Magdeburgern ermöglicht, so ein K.o.-Phasen-Spiel in Magdeburg zu sehen“, erklärte er. „Aber es ist ja trotzdem etwas Besonderes, mal in Dessau aktiv zu sein.“

Foto: BILD

Im Viertelfinale wartet Top-Klub Veszprém HC

Besonders gespannt ist der Coach darauf, ob viele Magdeburger Fans mitreisen oder ob sich auch Zuschauer aus anderen Regionen unter das Publikum mischen werden. Das Team ist bereits am Dienstag nach Dessau gereist und absolviert dort am Mittwoch die letzte Trainingseinheit. Diese sei völlig ausreichend, „um so ein Gefühl noch mal für die Arena zu bekommen“, sagt Wiegert.

Mit dem 30:26-Erfolg im Hinspiel hat sich der SCM eine starke Ausgangsposition erarbeitet. Sollte das Team ins Viertelfinale einziehen, wartet dort der ungarische Spitzenclub Veszprém HC.

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