Christian Anderson (18) verpasst ganz knapp die Sensation bei der March Madness im amerikanischen College-Basketball. Das deutsche Talent verliert mit Texas Tech in der Runde der letzten Acht (Elite Eight) mit 79:84 gegen Mega-Favorit Florida Gators — dabei liegt man kurz vor Schluss noch sensationell in Führung!
Der U18-Europameister mit Deutschland kommt in 32 Minuten Einsatzzeit auf nur vier Punkte. Der Glanz des Achtelfinales als er als Topscorer geglänzt hat (22 Punkte) und in der Schlussphase drei Drei-Punkte-Würfe in Folge reingehauen hat — diesmal leider verflogen!
Gegen die im Westen an Nummer 1 gesetzten Gators führten die Red Raiders 6:18 Minuten vor Schluss mit zehn Punkten! Doch dann dreht der Favorit angeführt von Walter Clayton Jr. (30 Punkte, davon 22 in der zweiten Halbzeit) das Spiel! Der junge Aufbauspieler gleicht 90 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier zum 75:75 aus.
College-Basketball: Deutscher verpasst March-Madness-Sensation
Florida beendet das Spiel mit einem 18:4-Lauf (!) in den letzten drei Minuten. Die letzten vier Dreier waren alle drin! Damit ziehen die Gators zum ersten Mal seit elf Jahren wieder ins Final Four ein. 2006 und 2007 holte man den Titel.
Clayton nach dem Spiel: „Wir lassen uns in schwierigen Zeiten nicht auseinanderreißen. Wir stehen zusammen. Das ganze Team, wir haben es alle gemeinsam geschafft.“
Was war denn da los?: Monster-Dunk landet in eigener Hälfte
Im zweiten Spiel der Elite-Eight-Runde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gewinnt die im Osten an Nummer 1 gesetzte Duke University mit 85:65 gegen Alabama — wieder mal mit einem überragenden Cooper Flagg (18), den viele Experten als den neuen LeBron James sehen! Am Ende kommt er auf 16 Punkte, neun Rebounds, drei Assists und einen Block — sowie eine ganz starke Defensiv-Leistung.
Die Blue Devils erreichten zum ersten Mal unter Coach Jon Scheyer (seit 2022 im Amt) das Final Four, ihr 18. insgesamt. Gegner am nächsten Sonntag ist der Sieger des Spiels Houston gegen Tennessee.


