Es war der wettbewerbsübergreifend zehnte Sieg in Folge, die Füchse Berlin sind nach dem viel diskutierten Aus von Meister-Trainer Jaron Siewert und Sportvorstand Stefan Kretzschmar in der Spur.

Der amtierende Meister siegt in der Daikin Handball-Bundesliga mit viel Mühe 36:30 (17:15) beim TVB Stuttgart, kann dabei das Fehlen des dänischen Weltklassespielers Lasse Andersson (erkrankt) kompensieren.

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Handball-Bundesliga: TVB Stuttgart scheitert an Gidsel

Auf die Stärken der Berliner angesprochen sagt Stuttgarts Trainer Misha Kaufmann vor dem Spiel bei Dyn: „Berlin spielt nicht Handball, Berlin rennt Handball. Das müssen wir als Team lösen.“

Schon in der 10. Minute zieht Kaufmann nach dem 3:7 seine erste laute Auszeit: „Seid ein bisschen mehr diszipliniert mit dem Ball, lauft zurück und hört zu diskutieren auf.“ Auszeit wirkt, Stuttgart gleich zum 8:8 aus (16.). Verliert aber Kapitän Patrick Zieker durch Rot nach Videobeweis (28.). Berlins Matthes Langhoff in der Pause: „Wir machen zu viele Fehler im Angriff.“

Daran ändert sich in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte nicht viel. Berlin lässt zu viel liegen, Stuttgart opfert sich ohne fünf Stammspieler auf und gleicht zum 21:21 (37.) aus.

Die Entscheidung zu Gunsten des Meisters fällt Mitte der zweiten Hälfte, als Welthandballer Mathias Gidsel das Spiel immer mehr an sich reißt. Der Däne bucht am Ende 13 Tore und 5 Assists, ist damit an der Hälfte aller Berliner Tore direkt beteiligt.

Spiel eskaliert: Brutale Massen-Schlägerei beim Handball

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Quelle: Instagram/PallamanoAretusa

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