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Der Sturz von Lindsey Vonn (41) bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana (Schweiz). Jetzt beschweren sich ihre Ski-Kollegen.

Am Freitagvormittag ist unter anderem die US-Amerikanerin heftig gestürzt und in die Fangnetze gekracht. Wenig später wurde Vonn per Helikopter in eine Klinik gebracht. Anschließend wurde das Rennen abgebrochen, offiziell aufgrund schlechter Sichtverhältnisse. Sehr zum Unverständnis einiger Ski-Stars.

Head-Rennchef Rainer Salzgeber (58) regt sich über den Abbruch auf. Im Gespräch mit „Blick“ sagte er: „Ich finde es ein Horror, dass man abbricht.“ Hintergrund: Zum Zeitpunkt des Abbruchs war die Sicht sehr gut.

Und weiter: „Ich habe mit vielen Athletinnen gesprochen, die jetzt ohne Rennen nach unten gefahren sind. Alle berichteten von super Verhältnissen und waren sauer wegen des Abbruchs.“

Lindsey Vonn: Kritik an Rennabbruch

Auch mit der Kurssetzung vor und im Fuchsloch war Salzgeber alles andere als zufrieden: „Sie war nicht wirklich gut. Lindsey war sehr schnell, sprang sehr weit. Dann kam direkt die Kompression, wo es sie erwischte. Da müsste man die Anfahrt etwas anpassen, damit die Fahrerinnen nicht so eng und direkt fahren können.“

Auch bei Ski-Fahrerinnen stieß der Abbruch auf Frust. Die deutsche Kira Weidle-Winkelmann sagte laut hörbar im ZDF: „Das ist lächerlich“. Auch Breezy Johnson, Teamkollegin von Vonn, zeigte sich frustriert. Eine Fahrerin aus dem italienischen Team sagte: „Das ist Mist! Jeder Trainer hat gesagt, dass es okay ist.“

Nach Sturz beim Weltcup: Der Heli-Einsatz von Vonn im Video

Quelle: BILD/ AP

FIS-Renndirektor Peter Gerdol erklärt die Entscheidung gegenüber dem „Blick“ so: „Wir haben durch die Stürze und Unterbrüche 55 Minuten verloren. Die Sicht wurde schlechter und schlechter. Die Meteorologen haben gesagt, dass es noch schlechter wird. Es wäre zu gefährlich geworden.“

Und: „Das Problem unten ist, dass sich durch das viele Rutschen und den Neuschnee Wellen gebildet haben, welche die Athletinnen durch die schlechte Bodensicht nicht mehr sehen konnten. Deshalb haben wir abgebrochen.“

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