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Was für ein Playoff-Krimi in der Easycredit Basketball-Bundesliga! Die Fitness First Würzburg Baskets gewinnen Spiel vier im Viertelfinal-Duell gegen die Telekom Baskets Bonn mit 82:70 – und erzwingen ein fünftes Spiel in der Best-of-Five-Serie, um den Halbfinal-Gegner von Titelverteidiger FC Bayern München zu ermitteln. Das „Finale“ steigt am Mittwoch (20.30 Uhr, Dyn) in Bonn.

Foto: Dyn

Verrückte Szene nach drei Minuten und elf Sekunden im zweiten Viertel: Der Bonner Kur Jongkuch wirft einen Freiwurf rund einen Meter am Ring vorbei. Der Ball trifft nicht mal das Brett, segelt stattdessen ins Leere. Die Würzburger Fans johlen vor Schadenfreude. Teamkollege Patrick Heckmann kommt sofort zum Fehlschützen, klopft ihm aufmunternd auf die Brust. Trockener Kommentar von Dyn-Kommentator Chris Schmidt: „Jongkuch ist ein schwacher Freiwerfer. 41,4 Prozent an der Freiwurflinie.“

Bei Playoff-Kracher: BBL-Star mit Freiwurf-Fehlwurf des Jahres

Irrer Moment in der Anfangsphase des dritten Viertels: Aufregung um einen Schiri-Pfiff. Die Spieler diskutieren. Plötzlich nimmt Würzburg-Coach Sasa Filipovski die Coaches-Challenge, damit die Szene von den Schiedsrichtern noch mal am Video-Screen kontrolliert werden muss. Chris Schmidt, der das Spiel für Dyn, SPORTBILD.de, BILD.de und WELT TV kommentiert: „Natürlich hat mittlerweile jedes Team an der Bank ein iPad. Schaut sich die Nummer an, das hat ziemlich lange gedauert gerade.“

Die Unparteiischen checken die Szene und entscheiden auf zwei Freiwürfe für Davion Mintz, weil er beim Wurfversuch gefoult wurde. Schmidt: „Coaches-Challenge erfolgreich! Deswegen sag ich ja, die haben’s genau gesehen.“ Experte und Ex-Nationalspieler Patrick Femerling: „Haben sie live bei Dyn gesehen.“ Antwort Schmidt: „Jawoll! Wo auch sonst?“ Beide lachen. Würzburgs Mintz macht übrigens beide Freiwürfe zum 41:33 rein – eine kleine Vorentscheidung im Spiel.

Die Würzburger lassen nichts mehr anbrennen – und erzwingen Spiel fünf! Davion Mintz ist mit 16 Punkten bester Werfer der Gastgeber.

Bonns Joel Aminu (16 Punkte) nach dem Spiel: „Wir haben den Matchball in unserer Halle. Jetzt geht es darum, das Ding nach Hause zu bringen.“

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