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Ist Ihnen das auch aufgefallen? Kurz nach Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit beim zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste kam es zu einer Diskussion rund um eine Szene von Verteidiger Wilfried Singo.

61. Minute: Der Ivorer kommt nach einem Zweikampf mit Deniz Undav zu Fall, geht zu Boden und steht aber recht fix wieder auf..

Ex-Nationalspieler und Magenta-Kommentator Robert Andrich hat einen Verdacht: „Jetzt konnte man die neue Regel gut sehen. Der Spieler von der Elfenbeinküste, Singo, bleibt liegen, merkt höchstwahrscheinlich in der Aktion: Ah, tut mir weh. Deutschland hat aber den Ball und sie schießen ihn nicht raus – und prompt steht er wieder auf. Weil er weiß: Wenn ich jetzt ruhig liegen bleibe, kann es sein, dass ich eine Minute draußen bin.“ Kommentator-Kollege Wolff Fuss stimmt zu: „100 Prozent“

WM 2026: Neue Regel beim Deutschland-Spiel gesichtet

Hintergrund: Zur WM hat der Weltverband Fifa mit dem International Football Association Board (Ifab), den Regelhütern des Fußballs, einige neue Regeln ab dem Sommer festgelegt.

Darunter auch die Regelung beim Umgang mit Verletzungsunterbrechungen. Sollte ein Spieler auf dem Feld behandelt werden müssen, muss er nun danach eine Minute warten, ehe er wieder aufs Feld darf. Ausnahme: Bekommt der Gegner für das vorangegangene Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler behandelt werden und auf dem Spielfeld bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, damit Teams Verletzungen nicht in Kauf nehmen, um den Gegner zahlenmäßig zu schwächen.

Außerdem soll auch bei Spielerwechseln aufs Tempo gedrückt werden. So muss ein Wechsel innerhalb von zehn Sekunden nach der Anzeige des Vierten Offiziellen erfolgt sein. Geschieht das nicht, muss der Spieler trotzdem runter. Dauert es länger, muss der Einwechselspieler mindestens eine Minute bis zur nächsten Spielunterbrechung draußen warten. Das Team agiert so in Unterzahl.

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