TTS-Player überspringenContinue reading article

Bald ist es so weit, in wenigen Tagen beginnt die Weltmeisterschaft 2026. Und Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente (64) steht dazu: Ja, „La Roja“ ist der Favorit.

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch im Trainingszentrum Las Rozas ließ der Nationaltrainer der Spanier keine Ausweichmanöver erkennen. Als er gefragt wurde, ob Spanien tatsächlich als WM-Topfavorit in das Turnier gehe, akzeptierte er die Rolle und antwortete: „Das ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit.“

De la Fuente, der mit Spanien 2024 Europameister wurde, geht mit offenem Visier in die WM: „Ich bin aufgeregt, glücklich und sehr zufrieden.“ Und: „Ich werde einen historischen Meilenstein erleben – den Traum eines jeden Trainers.“

WM 2026: Spanien-Trainer akzeptiert Favoritenrolle

Gleichzeitig mahnt der Trainer zur Vorsicht – und zählt auf: „Deutschland, England, Portugal, Frankreich, die Niederlande, Argentinien, Brasilien, Senegal, Marokko – und ich bin sicher, ich vergesse einige.“ Wer glaube, diese Teams könnten nicht gewinnen, unterschätze das Potenzial des Weltfußballs, so de la Fuente.

Der Spanier weiter: „Es ist eine sehr schwierige Weltmeisterschaft, bei der wir uns durchaus in der Lage sehen, um den Titel zu kämpfen – natürlich tun wir das. Aber man sieht ja, mit welchen Gegnern wir reisen.“

Bevor es nach Nordamerika geht, steht am Donnerstag noch ein Freundschaftsspiel gegen den Irak im Riazor-Stadium in La Coruna auf dem Programm. Es wird die letzte Generalprobe vor dem Turnier.

Zuletzt sagte de la Fuente in der TVE-Sendung „Los desayunos de La 1“ über die Reaktion auf die Kader-Verkündung der Spanier: „Ich möchte nicht arrogant klingen, aber nichts hat mich negativ beeinflusst. Ich konnte die Begeisterung im ganzen Land spüren. Es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieses Gefühls rund um die Nationalmannschaft zu sein. Wir werden diese Euphorie am Leben erhalten.“

Historisch: Zum ersten Mal in der Geschichte der Nationalmannschaft steht kein Spieler von Real Madrid im WM-Kader. De la Fuente nominierte stattdessen gleich acht Profis vom FC Barcelona.

ttn-36