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Die Schweiz hat bei der WM 2026 die passende Antwort auf den enttäuschenden Auftakt geliefert. Gegen Bosnien-Herzegowina feierten die Eidgenossen einen verdienten 4:1-Erfolg und machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung K.o.-Runde.

Zum Mann des Abends wurde Freiburg-Profi Johan Manzambi (20). Der Offensivspieler kam erst in der Schlussphase ins Spiel und drehte anschließend richtig auf.

Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Manzambi die längst überfällige Führung für die Schweiz. Mit einem sehenswerten Volley traf der 20-Jährige zum 1:0 und brachte sein Team auf die Siegerstraße.

Der Treffer wirkte wie ein Befreiungsschlag. Kurz darauf erhöhte Ruben Vargas auf 2:0, ehe Manzambi erneut zuschlug und mit seinem zweiten Treffer des Abends alles klar machte. In der Nachspielzeit traf Kapitän Granit Xhaka per Elfmeter sogar noch zum 4:1-Endstand. Für Bosnien blieb lediglich der späte Ehrentreffer durch Mahmic.

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Quelle: BILD

Unruhe vor dem Spiel

Dabei war die Ausgangslage für die Schweizer alles andere als einfach. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar zum Turnierauftakt hatte es zuletzt Berichte über Spannungen innerhalb der Mannschaft gegeben.Im Mittelpunkt stand dabei Kapitän Granit Xhaka, der nach dem ersten Spiel deutliche Worte gefunden hatte und mehr Einsatz von seinen Mitspielern forderte.

Auf dem Platz war von den Diskussionen zunächst allerdings wenig zu sehen. Die Schweiz tat sich lange schwer und fand kaum Lösungen gegen die defensiv eingestellten Bosnier. Erst die Einwechslungen sorgten für den entscheidenden Unterschied.

Bosnien gegen Katar unter Druck

Für Bosnien-Herzegowina wird die Lage nach der Niederlage dagegen immer schwieriger. Die Mannschaft kassierte kurz vor Schluss zusätzlich noch einen Platzverweis, nachdem Muharemovic Breel Embolo als letzter Mann zu Fall gebracht hatte.Auch die Bundesliga-Profis Ermedin Demirovic und Edin Dzeko konnten der Offensive kaum Impulse verleihen.

Während die Schweiz mit vier Punkten nun gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde besitzt, benötigt Bosnien in den verbleibenden Spielen dringend Punkte, um die Hoffnungen auf das Weiterkommen am Leben zu halten.

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