Er ist Deutschlands Fußball-Experte Nummer 1: Lothar Matthäus (64) arbeitet seit 2012 für Sky. Keiner analysiert so klar, hart und fundiert. Auch in SPORT BILD legt er wie gewohnt den Finger in die Wunde. Diesmal geht es um Bayern-Macher Uli Hoeneß.

Matthäus: Was Hoeneß jetzt sofort ändern muss

Der Bayern-Patron hatte nach dem geplatzten Wechsel von Leverkusen-Superstar Florian Wirtz (22), der lieber zum FC Liverpool statt nach München möchte, über die Berichterstattung über geplante Wirtz-Verpflichtung geärgert.

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (64)

Foto: Tom Weller/dpa

Matthäus Knallhart-Ansage: „Uli Hoeneß sollte sich in der Öffentlichkeit etwas mehr zurückziehen oder sich zumindest überlegter äußern: Nicht Journalisten sind schuld, dass Dinge verbreitet werden – diese kommen aus dem Verein selbst.“

Matthäus erinnert daran: „Uli selbst hat ja vor rund einem Jahr gesagt, dass nichts mehr nach außen kommen wird. Das Gegenteil davon ist der Fall. Und natürlich gibt es dann Nachfragen, die man sich gefallen lassen muss.“

Und weiter: „Uli Hoeneß kennt das Geschäft seit fast 60 Jahren. Er hat von den Medien profitiert, der Klub wurde auch deswegen so groß, wie er ist. Deswegen kann er nicht auf einmal nur draufhauen und sagen: Ihr spekuliert, wir geben die Fakten bekannt. Denn eines muss man auch einmal festhalten: Die Meldung vom geplatzten Wirtz-Wechsel hat nicht Uli Hoeneß bekannt gegeben.“

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Quelle: DFB

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