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Bei Real Madrid gerät ein Zukunftsprojekt ins Wanken und das ruft sofort die Topklubs auf den Plan.

Eduardo Camavinga (23) galt lange als designierter Nachfolger von Toni Kroos und Luka Modrić bei Real Madrid. Doch der große Durchbruch zum unumstrittenen Mittelfeldchef blieb bislang aus und genau das könnte nun Folgen haben.

Wie die spanische Zeitung „as“ berichtet, beschäftigt sich Real intern bereits mit einem möglichen Verkauf des Franzosen. Besonders konkret soll das Interesse von Paris Saint-Germain sein.

PSG lauert – 50 Millionen im Raum

Die Pariser verfolgen die Situation genau und sehen in Camavinga laut „as“ einen Spieler, der ihr Mittelfeld sofort verstärken könnte. Auch Klubs aus der Premier League sollen bereits signalisiert haben, die geforderte Ablöse zu zahlen.

Diese liegt derzeit bei rund 50 Millionen Euro – ein Betrag, der für PSG kein großes Hindernis darstellen dürfte.

Dabei ist die Entwicklung durchaus überraschend. Noch vor wenigen Monaten schien ein Abschied aus Madrid undenkbar. Doch eine durchwachsene Saison und fehlende Konstanz haben die Perspektive verändert. Immer wieder wurde der 23-Jährige auf verschiedenen Positionen eingesetzt – im Zentrum, auf der Außenbahn oder sogar in der Defensive. Eine klare Rolle fand er nie.

Auch intern soll die Unzufriedenheit wachsen. Der Franzose kommt zwar regelmäßig zum Einsatz, ist in den wichtigsten Spielen aber häufig nur Ergänzungsspieler.

Gleichzeitig steht sportlich ein Kracher an: Im Champions-League-Duell mit dem FC Bayern München trifft Camavinga auf seinen Nationalmannschaftskollegen Michael Olise und sorgt schon vorher für Schlagzeilen.

Im Gespräch mit ESPN sagte er mit einem Augenzwinkern: „Ich habe meinem Freund Olise gesagt: ‘Im Moment sind wir Freunde, aber in zwei Wochen, wenn ich dich töten muss, werde ich das tun.’“

Klare Kampfansage vor einem der größten Spiele des Jahres!

Ein Duell zweier Freunde: am nächsten Dienstag sind die Münchner zu Gast bei Real Madrid

Foto: AFP

Entscheidung im Sommer?

Noch tendiert Camavinga laut Berichten zu einem Verbleib in Madrid, sein Vertrag in der spanischen Hauptstadt läuft noch bis 2029. Doch sollte sich seine Rolle nicht verändern, könnte der Sommer zur Richtungsentscheidung werden.

PSG steht bereit, England beobachtet die Lage und Real zeigt sich erstmals offen für Angebote. Die Zukunft des einstigen Mega-Talents ist plötzlich offen wie nie.

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