Die Saison ist vorbei und für viele Athleten endet damit gleich die ganze Karriere!
Im Biathlon sorgt eine neue Rücktritts-Welle für Aufsehen. Gleich sechs weitere Athletinnen und Athleten haben in den vergangenen Tagen ihr Karriereende verkündet. Wie unter anderem mehrere Verbände und Social-Media-Posts der Sportler zeigen, nutzen viele den Saisonabschluss 2025/26 für einen emotionalen Schlussstrich.
Emotionale Abschiede im ganzen Feld
Besonders trifft es das italienische Team. Daniele Cappellari (29) beendet nach Jahren zwischen Weltcup und IBU-Cup seine Laufbahn. Der 29-Jährige kam auf 22 Weltcup-Einsätze und feierte seinen größten Erfolg mit einem Staffel-Podest.
Auch Teamkollegin Denise Planker (23) sagt überraschend früh „Ciao“. Die erst 23-Jährige galt vor einigen Jahren als großes Talent, schaffte aber nie dauerhaft den Durchbruch. Ihre Worte zum Abschied zeigen, wie emotional dieser Schritt ist: „Mein Herz ist so voll, dass es kurz davor steht, zu platzen. Danke an alle, die dieses Kapitel meines Lebens so besonders gemacht haben.“
Mit Tomas Kaukėnas (35) verliert auch Litauen einen Routinier. Der 35-Jährige war bei drei Olympischen Spielen und zwölf Weltmeisterschaften am Start. Sein Fazit: „Ich habe meine Mission als Profisportler abgeschlossen.“
Von der Loipe ins neue Leben
Auch in der Schweiz endet ein Kapitel: Susanne Meinen (33) verabschiedet sich nach zwölf Jahren im Biathlon-Zirkus. „Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit … aber nach 12 unvergesslichen Biathlon-Jahren ist es nun vorbei“, schrieb sie auf Instagram. Künftig will sie im Familienbetrieb arbeiten.
Weitere Rücktritte kommen aus Osteuropa: Tomáš Sklenárik (26/Slowakei) und Anton Sinapov (32/Bulgarien) hängen ebenfalls Gewehr und Ski an den Nagel.
Ein Trend setzt sich fort
Die vielen Abschiede zeigen: Der Umbruch im Biathlon nimmt weiter Fahrt auf. Nach einer langen Saison ziehen viele Athleten bewusst einen Schlussstrich – sei es aus sportlichen, körperlichen oder persönlichen Gründen.
Für die Fans bedeutet das: Bekannte Gesichter verschwinden aus dem Weltcup, neue Namen rücken nach. Der Generationswechsel ist in vollem Gange.
