Matchball Rasta Vechta! Im dritten BBL-Viertelfinale gewinnen die Niedersachsen 91:82, kann in Spiel vier am Sonntag (18.30 Uhr) das Halbfinale klarmachen.
Hiobsbotschaft vor dem Spiel für Rasta: TJ Bamba, der in Spiel zwei nicht nur 13 Punkte machte, sondern vor allem enorm wichtig in der Defense war, fehlt wegen einer Handverletzung. Dagegen kann Berlins Coach Pedro Calles auf alle Spieler zurückgreifen. Alba mit dem besseren Start, führt nach einem Bean-Dreier mit 12:3 (4.). Doch Rasta kämpft sich zurück. Das Spiel kippt im zweiten Viertel, als Rasta einen 7:0-Lauf hinlegt und die Führung im dritten Viertel bis auf 14 Punkte (63:49) ausbauen kann. Vor allem gegen das gute Zusammenspiel von Alonzo Verge und dem überragenden Tibor Pleiß findet Alba kein Rezept.
Sieg im dritten Viertelfinale: Rasta Vechta mit Matchball gegen Alba Berlin
Typisch die Szene fünf Minuten vor Schluss: Rasta führt nur noch 75:69, nachdem die Berliner eine Aufholjagd hingelegt hatten. Albas Moses Wood wird beim Kampf um den Ball von Lloyd Pandi ausgehebelt, fliegt spektakulär durch die Luft. Schiri Christian Theis steht daneben, gibt aber kein unsportliches Foul. Wood rappelt sich auf, rutscht dann auch noch mal weg und beschwert sich vehement über den No-Call von Theis. Ungewöhnlich, da Wood sonst die Ruhe in Person ist. Theis guckt nur, was den Berliner nur noch mehr auf die Palme bringt. Er rudert protestierend mit den Armen, Hermannsson greift sich seinen Teamkollegen redet beruhigend auf den US-Amerikaner ein. Doch zu spät. Schiri Theis gibt das technische Foul gegen den Alba-Profi. Brown erhöht auf 76:69 (35.). Zwar nur ein Punkt, doch Albas Widerstand wirkt gebrochen. Hermannsson wehrt sich, trifft per Dreier. Doch jeden Berliner Treffer wird postwendend von Vechta beantwortet. Und als Pleiß mit zwei Freiwürfen wieder auf +10 stellt (86:76), ist die Überraschung vor perfekt (38.).
Der überragende Tibor Pleiß (22 Punkte, 10 Rebounds) danach am Dyn-Mikro: „Es fühlte sich sehr, sehr gut an. Wir haben gut zusammengespielt, wie im ersten Spiel in Berlin. Haben uns gegenseitig gut unterstützt. Es ist sehr wichtig, am Sonntag den Sack zuzumachen.“ Berlins Michael Rataj hat was dagegen : „Wir sind selbstbewusst genug. Wenn wir 40 Minuten alles richtig machen, haben wir eine sehr gute Chance.“Vechtas Alonzo Verge danach: „Es fühlt sich super an. Wir haben nie aufgegeben und sind dran geblieben. Sonntag wollen wir den Sack zu machen.
Beste Spieler: Alonzo Verge (24 Punkte, 10 Assists), Martin Hermannsson (19 Punkte, 4 Assists).

