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„The Ripper“ greift wieder an. Fast genau ein Jahr nach seinem spektakulären UFC-Debüt steht Islam Dulatov (27) wieder im Käfig. Der deutsche Weltergewichtler trifft am 25. Juli in Abu Dhabi auf den Brasilianer Wellington Turman – und die Erwartungen könnten kaum größer sein.

Sein erster Auftritt im berühmten Oktagon war ein Statement. Bei UFC 318 in New Orleans knockte Dulatov Adam Fugitt in der ersten Runde aus und sicherte sich damit den „Performance of the Night“-Bonus. Ein Debüt, wie man es sich nur erträumen kann. Dulatov hinterher: „Es ist nicht vergleichbar mit dem, was ich mir vorgestellt hatte – es war besser. Unglaubliches Gefühl. Ich habe so hart dafür trainiert.“

Jetzt kommt der nächste Schritt. Dulatov trifft beim UFC Fight Night Event in Abu Dhabi (Hauptkampf: Ankalaev gegen Rountree, Etihad Arena) auf Turman. Ein Weltergewichts-Duell, das beide Kämpfer in eine bessere Ausgangsposition für die Top 15 bringen kann.

UFC: Kampf von Islam Dulatov fix

Aber wer ist eigentlich unsere deutsche UFC-Hoffnung, der die MMA-Königsklasse gerade aufmischt? Dulatov wurde im tschetschenischen Urus-Martan geboren und kam 2007 mit seiner Familie auf der Flucht vor dem Krieg nach Deutschland. Er wuchs mit sechs Brüdern auf, der Sport war der Weg zur Integration. Mit dem Boxen begann er mit 14 Jahren, mit 18 wechselte er zum MMA. Dreifacher Amateurboxer-Nationalmeister, Amateurmeister im deutschen MMA und in zwei Divisionen die Nummer eins in Europa – die Vita liest sich wie ein Drehbuch.

Seinen UFC-Vertrag holte er sich im Oktober 2024 über die „Dana White’s Contender Series“, das Sprungbrett für Nachwuchskämpfer. Damals brachte er auch UFC-Boss Dana White zum Ausrasten. Nach dem Kampf schwärmte er: „Es macht Spaß, dich kämpfen zu sehen. Es macht echt Spaß. Ich kann es kaum erwarten, dich wieder kämpfen zu sehen.“

Seitdem hat Dulatov zwölf Profikämpfe in Folge gewonnen – alle vorzeitig. Schläge, Aufgabegriffe, egal: „The Ripper“ macht kurzen Prozess. Auch bald wieder in Abu Dhabi?

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