„Die AC Mailand ist der größte Verein Italiens. Wir wollen hier Titel gewinnen. Ich möchte hier bleiben. Die Entscheidung fiel mir leicht.“ Diese Aussagen traf Christopher Nkunku (28) im Februar in einem Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ nach Gerüchten eines Wintertransfers. Doch nur wenige Monate danach könnte das Kapitel Nkunku und AC Mailand doch schon wieder zu Ende gehen.
So soll Milan nicht abgeneigt sein, den ehemaligen Bundesliga-Spieler von RB Leipzig nach nur einem Jahr wieder abzugeben. Das berichten verschiedene Medien. Während die Gazzetta davon spricht, dass die Rossoneri ab einem Angebot von 40 Millionen Euro bereit wären, sich von Nkunku zu trennen, spricht Journalist Nicoló Schira von einer Ablösesumme von mindestens 30 Millionen Euro.
Nkunku mit nur 9 Torbeteiligungen in 32 Spielen
Klar ist: Mailand würde bei einem Wechsel versuchen, so wenig Minus wie möglich zu machen. Erst im letzten Sommer hatte die AC 37 Millionen Euro an den FC Chelsea für Nkunku überwiesen und ihm einen Fünfjahresvertrag gegeben. Doch in der laufenden Saison konnte der Franzose die Erwartungen bislang nicht erfüllen. In insgesamt 32 Pflichtspielen traf der Stürmer nur sechsmal und legte drei weitere Treffer auf. Dazu saß Nkunku in der Serie A zuletzt eher auf der Bank, als in der Startelf zu stehen. Nicht das, was alle Beteiligten zu Beginn des Jahres erhofft hatten.
Vor seiner Zeit in Mailand war Nkunku zwei Jahre an der Stamford Bridge. Chelsea hatte für ihn im Sommer 2023 rund 60 Millionen Euro an RB Leipzig gezahlt. In der Bundesliga bewies Nkunku seine Qualitäten: Ab 2019 traf er in 119 Spielen insgesamt 47-Mal. Dazu kamen 43 Vorlagen – in seiner letzten Saison wurde er sogar Torschützenkönig im deutschen Oberhaus. Ähnliche Leistungen hatte sich wohl auch Milan erhofft. Ohne ausbleibende Verbesserung könnte dieses Kapitel schneller beendet werden als gedacht.
