Im Oktober 2014 musste der Vater von Handball-Nationalspieler Justus Fischer die Frage seines Lebens beantworten. Thorsten Fischer zockte korrekt und wurde zu einem der bislang 16 Hauptpreis-Gewinnern der RTL-Show „Wer wird Millionär“.
Sein Sohn Justus Fischer (22) von der TSV Hannover-Burgdorf aus der Daikin Handball-Bundesliga muss auch eine wichtige Frage beantworten: Bei welchem Klub stehe ich spätestens ab Sommer 2027 unter Vertrag? Innerhalb der Handball-Branche ist Fischer aktuell das Tuschel-Thema Nummer 1.
Handball: Ist Justus Fischer längst mit dem THW Kiel klar?
Bis 30. Juni 2027 hat der Kreisläufer bei der TSV Hannover-Burgdorf unterschrieben. Fakt ist, dass ihn alle deutschen Top-Klubs im Visier haben. Zuletzt soll Fischer zwei Klubs als seine Favoriten identifiziert haben: den THW Kiel und den SC Magdeburg. Und jetzt soll auch der Favorit aus dem Duo feststehen: Kiel, der Rekordmeister von der Ostsee.
SPORT BILD fragte am Rande des Media Days des Deutschen Handballbundes (DHB) vor der Europameisterschaft (ab 15. Januar in Dänemark, Norwegen und Schweden) bei Fischer wegen dessen Zukunftsplänen nach. Aber der hünenhafte Handballer beteuert, bevor er davon flitzt: „Ich weiß es noch nicht.“
Witzig: Im Video-Podcast „Ballsam“ (auch auf YouTube zu sehen) von Lennart Wilken-Johannes, Jari Brüggmann und Rune Seifert war Magdeburgs Star-Trainer Bennet Wiegert als prominenter Ehrengast geladen. Wiegert machte sich den Spaß und fragte die virtuelle Sprachassistentin Alexa: „Alexa, wie teuer ist Justus Fischer?“ Sekunden vergehen ohne Antwort, Wiegert klärt auf: „Also, sie weiß nicht, wie sie mir dabei helfen kann.“
Vielleicht, weil Alexa da schon klar war, dass ihre Antwort Wiegert und den SC Magdeburg nicht viel helfen würde, weil der THW Kiel bei Fischer die Nase vorn hat. Zumal Fischer einen vorzeitigen Wechsel im Sommer 2026 auch ausschließen soll. Die TSV Hannover-Burgdorf hatte für diesen Fall bereits eine interne Schmerzgrenze von mindestens 700.000 Euro festgelegt.

