Zsolt Löw (45) und Peter Krawietz (57) sollen RB Leipzig nach der Entlassung von Trainer Marco Rose (48) in die Champions League führen. Beide sind eng mit Red-Bull-Fußball-Chef Jürgen Klopp (57) verbunden. Und seit dem ersten Tag geht ein Gerücht um: Klopp ist der wahre Strippenzieher bei Leipzig.

Ist Klopp der Schatten-Trainer bei RB Leipzig? Löw antwortet im Interview mit SPORT BILD. „Nein. Ich verstehe zwar, dass das viele Leute denken. Aber Pete arbeitet schon so lange mit Kloppo zusammen“, weist Löw auf Krawietz. „Er weiß, was Jürgen denkt. Dazu besitzen Pete und ich zusammen eine große Erfahrung und sehen die Mannschaft jeden Tag auf dem Trainingsplatz. Daher haben wir alle Informationen rund um das Team und treffen hier auch alle Entscheidungen.“

Heißt: Löw und Krawietz machen Aufstellung, Matchplan und Besprechungen. Aber: Klopp ist dennoch präsent. Krawietz erklärt: „Wir sind mit Jürgen natürlich im Austausch, und uns ist bewusst, dass wir jederzeit einen Ratschlag einholen könnten. Nach erfolgreichen Spielen gratuliert er natürlich auch.“ Löw dazu: „Wir spüren die Unterstützung aus dem Hintergrund, aber es gibt keine regelmäßigen Termine.“

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Quelle: X: @LUFC

Seit Januar sind Löw und Krawietz Teil der neuen Fußball-Abteilung von Red Bull mit den Chefs Klopp, Mario Gomez (39) und Oliver Mintzlaff (49). Doch wie funktioniert diese Runde? „Wir hatten alle dasselbe Motiv. Wir wollten aus der täglichen Trainerarbeit raus und Zeit dafür haben, etwas zu entwickeln. Vieles ist Pionierarbeit, und es gibt kein Handbuch für unser Konzept“, sagt Löw. „Wir haben bis jetzt alle Vereine und deren Kulturen weltweit kennengelernt. Jetzt vernetzen wir sie noch besser und sind Ansprechpartner, um Strukturen oder Spielweise weiterzuentwickeln.“

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