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„Sobald ich wusste, dass Barça mich will, war es für mich keine Frage, dass ich hierherkommen will.“ Anthony Gordon (25) strahlte bei seiner Vorstellung beim FC Barcelona und erklärte, dass für ihn mit diesem Wechsel ein „Kindheitstraum“ in Erfüllung gehe. Schon als Dreijähriger habe er für die Spanier spielen wollen. Denn: „Barça ist der größte Klub auf dem Planeten.“

So stach Barça Bayern bei Gordon aus

Barcelona hat den ersten Mega-Transfer eingetütet – und dabei den FC Bayern ausgestochen. So gelang der Coup mit dem englischen Nationalspieler!

Eigentlich waren sich die Bayern und Gordon schon über einen Sommer-Transfer einig. Die Münchner mussten sich nur noch mit Newcastle United über eine Ablöse verständigen. Doch dann trat Barça auf den Plan – und die Bayern waren plötzlich chancenlos.

Gordon hat bis 2031 bei Barça unterschrieben

Foto: AP Photo/Joan Mateu

Wie die spanische Zeitung „Mundo Deportivo“ berichtet, überzeugten die Katalanen den Engländer mit einem „Blitzmanöver“. Sportdirektor Deco reiste nach London, um den Wechsel persönlich voranzutreiben. Viel Überzeugungsarbeit musste er dabei aber offenbar nicht leisten. Laut dem Bericht war Gordon regelrecht begeistert, als er vom Interesse der Katalanen erfuhr. Eigentlich hatte der Newcastle-Star nicht damit gerechnet, dass Barça überhaupt einen Flügelspieler verpflichten würde. Mit Marcus Rashford galt bereits ein anderer Engländer als Wunschkandidat, dazu ist Raphinha auf dem linken Flügel gesetzt. Doch als er vom Interesse der Spanier erfuhr, war für ihn sofort klar: Barça statt Bayern!

Liverpool bot mehr als Barça

Die Münchner waren raus. Doch auch Liverpool mischte noch mit. Die „Reds“ suchten nach einer Alternative für die linke Außenbahn und sollen bereit gewesen sein, rund 85 Millionen Euro für Gordon zu bezahlen. Ein weiterer Pluspunkt: Gordon stammt aus Liverpool, seine Familie lebt dort und auch sein langjähriger Berater hat enge Verbindungen zur Stadt.

Doch selbst das konnte den Angreifer offenbar nicht umstimmen. Dem Bericht zufolge machte Gordon sowohl seinem Umfeld als auch Newcastle deutlich, dass für ihn nur ein Wechsel zum FC Barcelona infrage komme. Wäre der Transfer nicht zustande gekommen, wäre er sogar bereit gewesen, bei Newcastle zu bleiben.

Doch der Premier-League-Klub braucht dringend Transfer-Einnahmen und lenkte schließlich ein. Barça bekam den Zuschlag – obwohl Liverpool mehr Geld bieten wollte. Laut dem Bericht zahlt Barcelona eine Ablöse von 70 Millionen Euro plus weitere zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen.

Besonders bitter aus Sicht der Bayern: München war wohl nie die Wunschadresse von Gordon …

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