Die Uefa hat im neuen Bericht zu den Klub-Finanzen ermittelt, bei welchen Klubs am meisten Geld in den Kadern steckt. Die Gesamt-Ablösesumme für alle Profis ist bei den 20 Premier-League-Klubs am höchsten: 10,9 Milliarden Euro! Das ist mehr als die Summe der 58 Mannschaften in Deutschland (2,905 Mrd.), Italien (4,201 Mrd.) und Spanien (3,003 Mrd.) zusammen. Diese gaben für alle Profis insgesamt 10,1 Milliarden Euro aus.
Den teuersten Kader aller Zeiten hat aktuell Chelsea. Dieser kostete Stand 2024 zusammen 1,656 Milliarden Euro Ablöse. Der bisherige Höchstwert stammte aus dem Jahr 2020: Damals gab Real Madrid 1,332 Mrd. Euro (24 % weniger) aus.
Auch die Kader von Manchester City (1,294 Mrd.), Manchester United (1,098 Mrd.) und dem FC Arsenal (1,026 Mrd.) waren im Jahr 2024 über eine Milliarde Euro teuer.
Der FC Bayern liegt mit 551 Mio. Euro in Deutschland sogar hinter RB Leipzig, das 561 Mio. an Ablösesummen ausgegeben hat.
Die Uefa hat im neuen Bericht zu den Klub-Finanzen ermittelt, welche Mannschaften im Zeitraum von 2020 bis 2024 wirklich das meiste Geld für Spieler ausgegeben hat. Die Rangliste bei den Nettotransferkosten führt Manchester United mit 742 Millionen Euro an. Dahinter folgen der FC Barcelona (674 Mio.), Juventus Turin (637 Mio.), Arsenal (602 Mio.) und Chelsea (481 Mio.). Dieser Wert ergibt sich so: Bruttoausgaben minus Bruttoeinnahmen bei den Transfers.
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Blickt man allerdings auf die Bruttoausgaben ist ein anderer Klub vorn: Chelsea investierte stolze 1,996 Milliarden Euro in den Jahren 2020 bis 2024. Das sind rund 70 Prozent mehr als das zweitplatzierte Manchester City (1,175 Mrd.). Dann folgen Arsenal (1,145 Mrd.), Manchester United (1,06 Mrd.) und Juventus (1,04 Mrd.)
Chelsea ist auch der größte Verkäuferklub: Die Bruttotransfereinnahmen der Londoner liegen bei 903 Mio. über die fünf Jahre. Manchester City liegt wieder mit 671 Mio. auf Platz.
Die besten Netto-Transferbilanzen haben die Ausbilder-Klubs wie Sporting Lissabon (202 Mio.), Ajax Amsterdam (171 Mio.), RB Salzburg (156 Mio.) und Benfica Lissabon (151 Mio.).
Der Uefa-Report zu Klub-Finanzen und der Investment-Landschaft im europäischen Fußball wird im Laufe des 7. März veröffentlicht.

