Der Moukoko-Knall zieht immer weitere Kreise!
Dortmunds verliehener Stürmer Youssoufa Moukoko soll angeblich nicht 20, sondern bereits 24 Jahre alt sein. So behauptet es zumindest sein angeblicher Vater Joseph Moukoko (73) in der am Sonntag erschienenen ProSieben-Doku „Tricksen, Schummeln, Täuschen – Das Millionengeschäft mit den Fußball-Talenten“.
Nun hat sich auch sein Verein OGC Nizza zu dem Vorfall geäußert.
„Ob er nun 20 oder 24 ist, ändert für OGC Nizza nichts“, so eine namentlich nicht genannte interne Quelle vom Ligue-1-Klub zur französischen Zeitung „Nice-Matin“. Und weiter: „Seine Leistungen sind besorgniserregender. Diese Art von Artikeln in den Medien wird ihm mental nicht helfen.“
Rumms!
Was die Quelle meint: Moukoko spielt sportlich derzeit kaum eine Rolle bei Nizza, kam in den vergangenen sechs Liga-Spielen nur noch auf zwei Einsatzminuten. Auch seine Gesamtstatistik von zwei Toren und zwei Vorlagen aus 13 Spielen fällt recht mager aus.
Rückblick:[–> In der ProSieben-Doku hatte Moukokos angeblicher Vater zu den Filme-Machern gesagt: „Er ist eigentlich am 19. Juli 2000 geboren. Wir haben ihn vier Jahre jünger gemacht.“
Joseph Moukoko soll Youssoufa nach eigenen Angaben eine falsche Geburtsurkunde besorgt und ihn mit nach Deutschland gebracht haben
In einem Dokument, das BILD vorliegt, versichert er zudem eidesstattlich: „In Kenntnis der Strafbarkeit einer falschen eidesstattlichen Versicherung erkläre ich (…) an Eides statt: Youssoufa Moukoko ist nicht der leibliche Sohn von mir und meiner Ehefrau Marie Moukoko. Er ist auch nicht am 20. November 2004 in Jaunde, Kamerun, geboren.“
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Könnte Nizza jetzt sogar Moukokos Leihvertrag vorzeitig auflösen?
Könnte Nizza wegen des Alters-Knalls sogar vorzeitig die Moukoko-Reißleine ziehen und seinen Leihvertrag auflösen?
Da kann Stürmer zumindest erst einmal aufatmen, denn für diesen Schritt fehlt die juristische Grundlage. Sein Leihvertrag bis Sommer 2025 basiert, wie auch sein Vertrag beim BVB, auf den Daten aus Moukokos deutscher Geburtsurkunde, die von einer deutschen Behörde ausgestellt worden ist und damit weiter Bestand hat.
Immer fraglicher ist aber, ob der Frankreich-Klub nach der Saison die mit dem BVB vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 17 Millionen Euro ziehen wird. Darüber hinaus sinkt auch Dortmunds Glaube an eine sportliche Zukunft mit Moukoko immer weiter.


