Ridle Baku (26) wechselte im Winter vom VfL Wolfsburg zu RB Leipzig. Der Außenspieler ist direkt Stammspieler und arbeitet an der Rückkehr in die Nationalmannschaft. Im Interview mit SPORT BILD verrät er aber auch sein Startup-Geheimnis.

Baku hat die Firma „RB VIP Shuttle“ gegründet. „Ich bin oft aus Wolfsburg in meine Heimat Mainz gependelt. Die Bahn war selten pünktlich, selbst zu fahren macht müde. Da hatte ich die Idee, einen Shuttle-Service zu gründen. Wir stellen also Autos und Fahrer zur Verfügung, die schon von einigen Bundesliga-Spielern oder auch Musikern gebucht wurden“, verrät er. „In Leipzig spricht sich das auch schon rum. Mit David Raum habe ich mich dazu auch schon ausgetauscht. Es macht Spaß, die Birne auch mal für andere Dinge als Fußball zu nutzen.“

In Leipzig kam es zu einem Wiedersehen mit Marco Rose (49). Den Trainer kennt er noch aus Jugendzeiten in Mainz. „Das nannte sich Vormittagstraining. Zweimal die Woche war das sogar noch früher als der Schulstart“, sagt Baku mit Erinnerungen an einen seiner ersten Trainer. Und weiter: „Ich war damals zwölf und musste mir echt oft die Augen reiben, weil es doch sehr früh war. Erst anschließend ging es in die Schule. Zur zweiten oder dritten Stunde. Das war so mit dem Nachwuchsleistungszentrum geregelt. Da wurde man zum echten Frühaufsteher. Marco hat sich gar nicht so sehr verändert.“

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Quelle: BILD

Sein Wolfsburger Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl (57) war über den Wechsel nicht glücklich. Baku verrät: „Als das Angebot aus Leipzig kam, bin ich zuerst zu ihm gegangen. Er fand es nicht gut, dass ich gehen wollte und hat sehr um mich gekämpft. Das hat mir imponiert. Ich war ohnehin dankbar, wie sehr er auf mich gesetzt hatte, obwohl mein Vertrag auslief. Da gibt es auch Trainer, die Spieler dann nicht mehr so einsetzen.“

Rund um seinen Wechsel gab es Streik-Vorwürfe, weil Baku eine Trainingseinheit wegen gesundheitlicher Probleme verpasst hatte. „Ich bin nicht der Typ dafür, mich aus einem Verein zu streiken, und war mit Sebastian Schindzielorz ständig im Austausch“, sagt er über die Gespräche mit Wolfsburgs Sportdirektor.“ Baku weiter: „Alle wussten über alles Bescheid. Mir war es wichtig, dass ich etwas zum Wechsel sage, da ich vier bewegende Jahre in Wolfsburg hatte. Ich bin dankbar für die gemeinsame Zeit.“

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