Die SG Flensburg-Handewitt siegt in der Daikin Handball-Bundesliga beim Bergischen HC. 43:33 — was für ein torgeiler Nachmittag!
Die Flensburger setzen sich im oberen Drittel der Tabelle fest, nach dem Stotter-Saisonstart mit zwei Unentschieden in den ersten beiden Spielen. Aufsteiger Bergischer HC wartet hingegen weiter auf den ersten Sieg, ist als einziges Team in der HBL noch punktlos. Aber: Auf diese Tor-Leistung gegen den amtierenden European-League-Sieger kann man aufbauen!
Kurios: Vorm Spiel steht BHC-Torwart Christopher Rudeck (30) bei Dyn zum Interview. Plötzlich werden Spielszenen von vor zwölf Jahren gezeigt! Der Torwart feierte nämlich mit 18 sein Debüt ausgerechnet beim Gegner aus Flensburg. Rudeck staunt: „Ich wusste gar nicht, dass es davon noch Filmmaterial gibt. Das freut mich. Klar habe ich das in meinen Erinnerungen noch präsent.“ Dann fügt er lachend hinzu: „Da habe ich 15 Kilo weniger als jetzt …“ Dyn-Kommentator Florian Naß lacht: „Du siehst trotzdem gut aus.“
Bei Sieg der SG Flensburg-Handewitt: 76-Tore-Wahnsinn in der Handball-Bundesliga
Das dritte Heimspiel des BHC findet in Düsseldorf statt. Die ersten beiden Spiele stiegen in Wuppertal. Von Beginn an ist klar: Flensburg lässt sich hier nicht die Wurst vom Brot nehmen und marschiert toremäßig vorweg und führt mit 26:18 zur Pause.
Tor-Jubiläum in der 50. Minute: Simon Pytlick macht das 40. Tor für Flensburg. Der Däne ist am Ende mit acht Treffern bester Werfer der Gäste. Die Teamkollegen Johannes Golla und Emil Jakobsen kommen auf sieben.
BHC-Rakete Nico Schöttle (sieben Treffer) nach dem Spiel bei Dyn: „In der ersten Halbzeit standen wir in der Abwehr wirklich schlecht. Aber gut ist, dass wir in der zweiten Hälfte nicht unter die Räder gekommen sind und die letzten 15 Minuten gewinnen, was unser Ziel war. Nach dem Minden-Spiel waren wir alle ziemlich down, weil wir mental nicht auf der Höhe waren. Wir sind nicht untergegangen, haben probiert, das Beste herauszuholen.“
Umstrittene Rote Karte: Handball-Star reagiert SO
Flensburgs Patrick Volz: „Es ist immer schwer als Favorit in anderen Hallen zu spielen. Der Gegner hat nichts zu verlieren. Wir haben es geschafft, das Spiel souverän zu gestalten.“


