Das Maß ist voll!
Spaniens Spitzen-Klub Real Madrid will sich nicht weiter von Top-Star Vinicius Júnior (25) auf der Nase herumtanzen lassen – und forciert jetzt einen drastischen Schritt.
Nach Informationen von SPORT BILD plant der LaLiga-Verein im Sommer 2026 den Verkauf des brasilianischen Nationalspielers. Die Entscheidung fiel nach dem Eklat während des Clásicos Ende Oktober gegen den FC Barcelona (2:1).
Vinicius muss Real verlassen!
Vinicius hatte sich gestenreich über die erneute Auswechslung durch Trainer Xabi Alonso (43) beschwert. Real bestand auf einer öffentlichen Entschuldigung. Zudem musste er intern vor Mannschaft und Trainer zu Kreuze kriechen.
Dass am Tag der Entschuldigung ein Text bei „The Athletic“ erschienen ist, der Probleme einiger Spieler mit Alonsos Führung und dessen Disziplin-Anspruch beschreibt und eine der Mannschaft nahestehende Person anonym zitiert („Er denkt, er ist Pep Guardiola, aber bisher ist er nur Xabi“), wird dem Vinicius-Lager zugeordnet.
Klubchef Florentino Pérez (78) gilt zwar als Freund der Super-Stars. Vinicius hat allerdings durch den Zoff mit Alonso nach einer Vielzahl von Extratouren in den vergangenen Jahren den Bogen überspannt. Für Pérez geht es darum, zu zeigen, dass keiner seiner Spieler größer ist als der Klub.
„Das kann er…“: HSV-Knaller mit Füllkrug?
Dass dies den Brasilianer allenfalls am Rande interessierte, zeigte er im ersten Spiel nach dem Clásico-Eklat. Beim 4:0 gegen Valencia schnappte er sich einen Elfmeter, für den Kylian Mbappé (26) vorgesehen war – und verschoss. Alonso („Das hat mich gestört“) wechselte ihn später aus.
Das Problem: Weil der Vertrag von Vinicius 2027 ausläuft, versucht Real trotz der Verkaufs-Entscheidung zu verlängern. Der Klub will mit aller Macht verhindern, dass der Offensiv-Star durch neue Entgleisungen seinen Preis drückt. Aktuell liegt sein Marktwert bei 150 Mio. Euro. Für Alonso bedeutet das: nach außen weiterhin Ruhe bewahren.

