Wie die französische Zeitung „L‘Equipe“ berichtet, brodelt es in der Kabine von Real Madrid. Die Stimmung soll demnach trotz der Tabellenführung in Spanien nicht gut sein. Der Grund: Die Personalentscheidungen von Trainer Xabi Alonso (43), der auf große Namen und Egos keine Rücksicht nimmt.

Das sollen die größten Brandherde bei Real sein:

Rodrygo (24) & Brahim Díaz (26)

Die beiden Rechtsaußen sollen unzufrieden sein, weil der junge Argentinier Franco Mastantuono (18/kam für 45 Mio. Euro von River Plate) an ihnen vorbeigezogen ist. Zuletzt gegen Villarreal stand der dreimalige Nationalspieler in der Startelf, Rodrygo und Brahim Díaz mussten dagegen auf der Bank Platz nehmen. Während Díaz nach 75 Minuten für Mastantuono eingewechselt wurde, durfte Rodrygo nur noch sieben Minuten spielen.

Angeblich sehen sich sowohl Rodrygo als auch Brahim Díaz deutlich vor Mastantuono. Alonso ist da wohl anderer Meinung. Er ließ den Argentinier in dieser Saison bisher 538 Minuten spielen, Rodrygo (212 Minuten) und Brahim Díaz (238 Minuten) kommen nicht einmal zusammen auf diese Einsatzzeit …

Jude Bellingham (22)

Der Engländer, der in seiner Heimat erst vor wenigen Tagen zum Spieler des Jahres gewählt wurde, hat seine Schulter-Probleme auskuriert und ist wieder zurück. In fünf Saisonspielen stand er allerdings erst einmal in der Startelf, mit seiner geringen Spielzeit soll auch er unzufrieden sein.

Jude Bellingham

Foto: WITTERS

Federico Valverde (27)

Der Nationalspieler Uruguays soll verschiedenen Medienberichten zufolge mit Alonsos Entscheidungen nicht einverstanden sein. Erst vor wenigen Tagen stellte er klar, dass er für Real immer alles gegeben und sogar mit Brüchen und Verletzungen gespielt habe.

Nachdem erste Zwist-Gerüchte aufkamen, weil Alonso ihn als Rechtsverteidiger statt im Mittelfeld eingeplant habe, stellte aber auch klar: „Ich habe ein gutes Verhältnis zum Trainer, wodurch ich mich sicher genug fühle, ihm zu sagen, welche Position ich auf dem Spielfeld am liebsten spiele, aber ich habe ihm immer, immer klargemacht, dass ich bereit bin, überall zu spielen, auf jeder Reise und in jedem Spiel.“

Vinicius Junior (25)

Der Stürmer-Star sieht sich wie seine Kollegen auch mehr auf dem Platz als draußen. Von zehn Saisonspielen stand er bisher nur dreimal volle 90 Minuten auf dem Platz – für den Brasilianer zu wenig. Über seine Auswechslungen ärgerte er sich zuletzt deutlich, ließ seinen Frust darüber sichtbar aus und ging unter anderem wütend in die Umkleidekabine. Und da soll es ja schon gewaltig brodeln …

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Quelle: BILD

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