Real Madrids Weltklasse-Keeper Thibaut Courtois (32) hatte im August erklärt, dass er nie wieder für Belgien spielen wird, solange Domenico Tedesco (38) Nationaltrainer ist.
Nachdem Tedesco im Januar entlassen wurde, hat Courtois nun zugegeben, dass er „bereit“ sei, unter Nachfolger Rudi Garcia in die Nationalelf zurückzukehren.
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Denn laut der Marca habe Courtois zum Podcast Koora Break gesagt: „Ich habe es wirklich vermisst, für Belgien zu spielen … es ist anderthalb Jahre her, jetzt bin ich bereit, zurückzukommen.“
Sein Papa Thierry Courtois hat außerdem mitgeteilt, dass Gespräche zwischen dem belgischen Verband und dem Torwart (102 Länderspiele) stattgefunden haben.

Thibaut Courtois (32) kam im Sommer 2018 für eine Ablöse in Höhe von 35 Mio. Euro von Chelsea zu Real Madrid
Demnach soll Courtois am 20. März gegen die Ukraine wieder in den Belgien-Kasten zurückkehren. Voraussetzung: Er wird in das Aufgebot berufen.
Das gilt aber als fast sicher. Denn schon kurz nach seiner Vorstellung als neuer Belgien-Trainer hatte Garcia die Tür für ein Courtois-Comeback geöffnet. Garcia damals: „Es ist eine Schande, nicht auf den besten Torhüter der Welt zählen zu können“.
Der Courtois-Rücktritt war der irre Gipfel des Zoffs mit Tedesco. Der Keeper erpresste mit seiner Aussage im Grunde sogar den belgischen Verband! Motto: Er oder ich!
Auslöser des Zoffs war ein Länderspiel gegen Österreich (1:1) im vergangenen Juni. Damals hatte Tedesco die Kapitänsbinde für den verletzten Kevin De Bruyne nicht an Courtois, sondern an Stürmer-Star Romelu Lukaku gegeben – dabei feierte Courtois bei der Partie sein 100. Länderspiel-Jubiläum.
Im Anschluss beschuldigten sich Courtois und Tedesco gegenseitig, der Real-Star warf dem Ex-Bundesliga-Trainer (u. a. Schalke und Leipzig) sogar Lügen vor.
Nach dem Tedesco-Rauswurf und Courtois‘ bevorstehender Rückkehr in die Nationalelf dürfte der 2-Meter-Mann das bessere Ende des Zoffs erwischt haben …

