Das wäre der Mega-Knall gewesen! Real-Legende Zinedine Zidane (53) hätte offenbar ein drittes Mal Trainer von Real Madrid werden können – doch der Franzose soll den Königlichen bereits im Dezember eine klare Absage erteilt haben.
Wie die spanische „AS“ berichtet, führte Real-Boss Florentino Perez Ende vergangenen Jahres Gespräche mit dem 53-Jährigen. Damals stand Xabi Alonso bereits unter Druck. Perez soll „Zizou“ als möglichen Nachfolger ins Auge gefasst haben. Doch Zidane hatte andere Pläne.
Zidane mit Nationaltrainer-Plan
Dem Bericht zufolge soll der Weltmeister von 1998 seine Zusage gegeben haben, nach der Weltmeisterschaft im Sommer das Amt des französischen Nationaltrainers von Didier Deschamps zu übernehmen. Eine Rückkehr ins Bernabéu kam deshalb für ihn nicht infrage.
Nach der Trennung von Xabi Alonso im Januar übernahm stattdessen Alvaro Arbeloa – allerdings ohne nachhaltigen Erfolg. In LaLiga liegt Real zwölf Punkte hinter Barcelona zurück, der Titel könnte im anstehenden Clásico endgültig verspielt werden.
Auch in der Champions League lief es nicht besser: Im Viertelfinale scheiterte Real nach zwei Niederlagen am FC Bayern. Ein weiteres Jahr ohne Titel droht. Damit wächst der Druck auf Arbeloa.
Real-Kabine brodelt
Zusätzlich berichten spanische Medien von massiven internen Spannungen. Die „Mundo Deportivo“ schrieb zuletzt von einer „explosiven Stimmung“ in der Real-Kabine, von einem „Pulverfass“.
Vor allem um die Stars Kylian Mbappé, Vinicius Junior und Jude Bellingham soll es immer wieder Unruhe geben. Auch Unzufriedenheit mit Arbeloas Arbeit wird intern nachgesagt.
Aktuell gilt ein weiterer Ex-Real-Coach als Wunschkandidat von Perez: Jose Mourinho. Der Portugiese soll der Mannschaft wieder Disziplin einhauchen. Mourinho selbst dementierte jedoch, dass es bisher zu Gesprächen gekommen sei.
Neben „The Special One“ ist die Liste prominenter Namen für die „Königlichen“ groß. Neben Mourinho werden auch Frankreich-Trainer Didier Deschamps, Jürgen Klopp und Massimiliano Allegri als mögliche Kandidaten gehandelt.
Klar ist: In Madrid brodelt es gewaltig. Wie viel Zeit der nächste Mann an der Seitenlinie bekommt, um die Real-Kabine zu zähmen – das steht in den Sternen. Der Druck ist jedenfalls enorm.
