Er kann es offenbar keinem recht machen … Trotz des 5:1-Erfolges von Real Madrid gegen Real Betis Sevilla musste sich Trainer Xabi Alonso (44) wieder einmal Kritik anhören, die angesichts der Gala zum Auftakt des Fußball-Jahres 2026 doch etwas seltsam anmutet.

Der Grund: Gonzalo García (21), der den angeschlagenen Superstar Kylian Mbappé (27/Bänderverletzung) gegen Betis ersetzt und drei Treffer erzielt hatte. In der Sendung „La Tribu“ von „Radio MARCA“ warf Experte Roberto Gómez Real-Coach Alonso vor, nicht schon viel früher das Potenzial von García erkannt zu haben. Seiner Meinung nach hätte das Madrid-Eigengewächs schon längst in die Startelf bei den Königlichen gehört.

Gomez: „Es hieß, Real Madrid hätte keinen echten Mittelstürmer, und dabei hatten sie ihn direkt vor der eigenen Haustür. Xabi Alonso wurde regelrecht entlarvt. Er hat sieben Monate gebraucht, um zu begreifen, dass Real Madrid einen gelernten Mittelstürmer braucht, aber ihn längst hat.“

Kritik an Alonso wegen Umgang mit Real-Eigengewächs Gonzalo García

Für den Journalisten ist die Stürmer-Situation beim spanischen Rekordmeister sehr verwunderlich. „Real Madrid zeichnete sich immer dadurch aus, den besten Torwart und den besten Stürmer zu haben. Ich verstehe nicht, warum Alonso so etwas Fundamentales nicht hinbekommt.“

MARCA-Experte: „Vinícius ist unverzichtbar“

Für Gomez ist klar: „Garcia hat acht Tore im Trikot von Real Madrid erzielt: eines im spanischen Pokal, vier bei der Klub-Weltmeisterschaft und drei in La Liga. Er war Reals bester Spieler bei der Klub-WM. Für mich muss er unangefochten in der Startelf stehen.“

Dabei sprach er sich auch für Vinícius Jr. (25) aus, der gegen Betis von einem Teil der Fans im Bernabéu-Stadion wieder ausgepfiffen wurde. „Vinícius ist unverzichtbar – wer soll Gonzalo denn die Bälle zuspielen, wenn nicht er?“, fragte Gomez.

Das nächste Pflichtspiel steht für Real am Donnerstag in Saudi-Arabien auf dem Programm. Dort treten Alonso und Co. im Halbfinale des spanischen Supercups (20 Uhr im Livestream bei sportbild.de) gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid an.

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