Diese Derby-Pleite wird Real lange im Gedächtnis bleiben!

Die „Königlichen“ gingen im Stadtduell bei Atlético Madrid mit 2:5 unter – die bislang höchste Niederlage für den neuen Trainer Xabi Alonso nach dem 0:4 bei der Klub-WM gegen PSG.

Nach der Partie stellte sich Alonso der lautstarken Kritik in Spanien – ohne Ausflüchte: „Es gibt keine Ausreden.“

Alonso schonungslos

Der ehemalige Leverkusen-Coach schonungslos: „Es war ein schlechtes Spiel. Wir sind nicht gut reingekommen, haben weder kollektiv noch individuell überzeugt. Wir befinden uns in einer Aufbauphase, aber das darf keine Entschuldigung sein. Die Niederlage ist verdient und schmerzt, besonders weil es ein Derby war.“

Besonders die fehlende Intensität und die verlorenen Zweikämpfe machten dem Trainer Sorgen: „Wir haben in den Duellen zu viel verloren. Mit Ball fanden wir keine Lösungen, ohne Ball konnten wir den Gegner nicht unter Druck setzen.“

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Kritik aus Spanien

Die Pleite ist ein deutlicher Warnschuss für Alonso! Erstmals gerät der Trainer auch in Spanien unter Druck. Die Zeitung „Marca“ kritisierte vor allem die Auswechslung von Offensiv-Juwel Arda Güler. Der Türke war einer der auffälligsten Spieler – und musste beim Stand von 2:3 raus (59. Minute). „Xabi machte einen Fehler, indem er ihn vom Platz nahm“, schrieb das Blatt. Allerdings hatte der Youngster davor auch einen Elfmeter verursacht und war mit Gelb vorbelastet.

Auch die „As“ übte Kritik an Alonso, titelte: „Erste Warnung für Alonso“ – und listete dessen „Sünden“ auf. Dazu gehörten die frühe Auswechslung von Güler und die riskante Entscheidung, Jude Bellingham nach seiner langen Verletzungspause erstmals in der Liga wieder von Beginn an aufzustellen.

Alonso kämpferisch

Trotz der herben Abreibung will der Coach den Rückschlag als Chance nutzen: „Vielleicht ist dieser Schmerz sogar positiv für die Zukunft. Wir müssen kritisch mit uns umgehen, die Gründe analysieren und daraus lernen.“

Und weiter: „Es ist die erste Niederlage dieser Saison – eine schmerzhafte, ohne Frage. Aber wir müssen nach vorn schauen und das korrigieren, was nicht funktioniert hat.“

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