Liverpool zieht wohl den Kürzeren!

Trotz Interesse mehrerer Top-Klubs in Europa bleibt Bradley Barcola bei Paris Saint-Germain. Der französische Flügelspieler sieht offenbar keinen Grund, die französische Hauptstadt zu verlassen, berichtet „L’Équipe“ – auch wenn Klubs wie Liverpool und Bayern München sich bereits intensiv um ihn bemüht haben.

Bayern sieht in dem Franzosen weiter einen Wunsch-Transfer, wenn auch erst in der Zukunft. Gegenwärtig ist ein Wechsel abgehakt. Liverpool hingegen war bis zuletzt dran: Laut „ESPN“ haben die „Reds“ diesen Sommer bereits zwei Angebote für den 22-Jährigen (70 Millionen Euro Marktwert laut „Transfermarkt.de“ abgegeben. Aber: Beide wurden von PSG abgelehnt, das letzte erst vor kurzem.

Barcola: Kein Wechsel trotz Reservistenrolle

Barcola spielte eine starke Saison und war hinter Ballon-d’Or-Favorit Ousmane Dembélé zweitbester Torschütze des Teams. Dennoch: In den entscheidenden Spielen der Triple-Saison setzte Trainer Luis Enrique lieber auf Khvicha Kvaratskhelia und Désiré Doué.

Frustration beim Franzosen? Fehlanzeige. Barcola steht laut dem Bericht weiter zu PSG – und auch der Klub hat kein Interesse an einem Verkauf.

Liverpool nimmt Abstand vom PSG-Star

Die Konsequenz: Liverpool zieht sich offenbar aus dem Poker zurück. Barcolas mangelndes Interesse am Wechsel spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Entwicklung von Eigengewächs Rio Ngumoha.

Der 17-Jährige ist der Gewinner der Vorbereitung – mit zwei fast identischen Treffern ins lange Eck und zahlreichen Dribblings sorgte er für Furore bei Liverpool. Nach dem Abschied von Luis Diaz ist Cody Gakpo aktuell der einzige erfahrene Linksaußen – Ngumoha dürfte nun regelmäßig Spielzeit bekommen.

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Quelle: MagentaSport

Zudem hat sich die Rolle des linken Flügels in Liverpool verändert: In der Vorsaison musste der Außenstürmer oft Breite geben, da Andy Robertson seltener vorrückte. Doch mit Neuzugang Milos Kerkez könnte sich das ändern – der offensive Linksverteidiger erlaubt dem Flügelspieler künftig mehr Freiheiten im Zentrum.

Auch Florian Wirtz und Hugo Ekitiké gelten als Optionen auf der linken Seite. Und sollte Liverpool tatsächlich Alexander Isak verpflichten, könnte das Angriffsspiel völlig neu justiert werden.

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