Bei der U21-EM hat Harvey Elliott so richtig aufgedreht. Mit fünf Toren wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Sein Treffer zum 1:0 gegen Deutschland ebnete den Final-Erfolg für England – bitter für die DFB-Elf, gut für den FC Liverpool.
Denn: Die „Reds“ wollen den Offensivspieler verkaufen. Mit seinen Leistungen bei der U21-EM hat der 22-Jährige mal so richtig die Werbetrommel gerührt.
Wie „The Athletic“ berichtet, hat Liverpool einen Preis für den DFB-Schreck festgelegt. Rund 58 Millionen Euro soll der Verein für Harvey Elliott verlangen. Mit dem Geld will das Team die hohen Transferausgaben ausgleichen.
In diesem Sommer war Liverpool auf Shoppingtour. Neben Florian Wirtz (140 Mio. Euro von Bayer 04 Leverkusen) hat der Klub auch ordentlich Geld für Jeremie Frimpong (40 Mio. Euro von Bayer 04 Leverkusen) und Milos Kerkez (46,90 Mio. Euro von Bournemouth) ausgegeben.
Mit dem Abgang von Harvey Elliott soll wieder etwas Geld in die Kasse fließen. Laut „The Athletic“ würde Liverpool Elliott schon für 47 Millionen Euro abgeben – dann würden sie ihn allerdings nur mit einer Rückkaufoption ziehen lassen.
So oder so, mit dem Engländer könnte der Verein ordentlich Plus machen. Elliott kam 2019 für schlappe 1,7 Millionen vom FC Fulham. Sein Vertrag läuft erst in zwei Jahren aus.
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Schon vor der U21-EM hat Elliott selbst über seine Zukunft gesprochen. Im Gespräch mit „Hayters TV“ verrät er: „Ich komme in ein Alter, in dem ich in meiner Karriere keine Jahre mehr vergeuden möchte.“
Und: „Ich will der beste Spieler werden, der ich sein kann, und wenn das nur über einen Wechsel zu einem anderen Verein möglich ist, dann ist das eine Entscheidung, die ich treffen muss.“
Berichten zufolge baggern verschiedene Klubs am DFB-Schreck. Laut „SunSport“ soll aus der Premier League vor allem Brighton an dem Youngster dran sein.
Angeblich soll es auch Interessenten aus der Bundesliga geben. „The Athletic“ nennt RB Leipzig als möglichen neuen Verein für Harvey Elliott.

