Wer versucht zu betrügen, muss mit harten Konsequenzen rechnen!

Bei der World Series of Poker Super Circuit Main Event auf Zypern erwischte es jetzt den amerikanischen Poker-Profi Ren Lin. Der Zocker mit chinesischen Wurzeln wurde am 2. Tag des 5.300 Euro-Event aus dem Turnier verbannt, weil er zuvor gegen die Poker-Richtlinien von GGPoker verstoßen hat.

Top-Star aus Poker-Turnier geschmissen

Was war passiert: Am 14. Oktober gewann ein aus China stammender Spieler das wöchentliche 10.300 Dollar GGMillions-Event auf der Poker-Plattform GGPoker. Unter dem Synonym “RealOA,” sackte er über 250.000 Euro ein. Doch dieser Sieg hatte ein bitterböses Nachspiel. Der drittplatzierte Spieler deckte anschließend auf, dass der Gewinner wohl nicht erlaubte Hilfe bekam.

Erkennen Sie ihn?: K.o.-Ansage von TV-Legende

Quelle: BILD

So soll “RealOA,” seinen Computer-Screen mit mehreren Top-Spielern geteilt haben, als er am Final-Tisch saß. Zudem gab es einen Chatgruppe, in denen es Anweisungen gegeben haben soll. Das verstößt gegen die Regeln von GGPoker. Jeder Spieler muss seine eigenen Entscheidungen treffen und nicht auf Hilfe von Dritten agieren. Lin gehörte dieser Gruppe an – jetzt bekam er die Konsequenzen am eigenen Leib zu spüren.

Fakt ist: Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder verdächtige Fälle beim Online-Poker. So wurde Serben-Star Ali Imsirovic lebenslang auf der Plattform gesperrt, weil er wohl mit mehreren Accounts gleichzeitig gespielt haben soll. Auch ein absolutes No-Go. Daraufhin wurde er auch schon mehrfach von Live-Turnieren ausgeschlossen.

Aber auch Live gab es schon mächtig Wirbel. Beim Main Event der World Series of Poker 2024 in Las Vegas, welches der US-Amerikaner Jonathan Tamayo gewann, wurde vom deutschen Poker-Profi ein Poker-Programm zur Lösung von Händen benutzt. In den Pausen lief Tamayo immer wieder zu Nitsche rüber, um sich über Hände zu informieren. Konsequenz: Jede Art von technischer Hilfe ist seitdem aus dem Pokerraum der WSOP verbannt.

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