Das hatte kaum jemand kommen sehen!

Ein deutscher Nationalspieler steht vor dem sofortigen Abflug aus Dortmund: Pascal Groß (34/16 Länderspiele) will Borussia Dortmund umgehend verlassen und zu seinem Ex-Klub Brighton & Hove Albion zurückkehren. Zuerst berichtete Transfer-Experte Fabrizio Romano über den überraschenden Wechsel-Plan.

Nach BILD-Informationen ist Groß bereits seit Wochen unzufrieden mit seiner Rolle unter Trainer Niko Kovac (54). Der Mittelfeldspieler kommt meist nur von der Bank, die Spieler-Seite verschaffte sich deshalb einen Überblick auf dem den Markt. Dann meldete sich kurzfristig sein früherer Verein aus der Premier League.

BVB: Groß einig mit Brighton

Zwischen Groß und Brighton herrscht bereits Einigkeit. Der 34-Jährige soll innerhalb der nächsten zwei Tage den Medizincheck in England absolvieren. Der Deal steht kurz vor dem Abschluss.

Erst 2024 hatte der BVB rund sieben Millionen Euro Ablöse für Groß bezahlt. Nun berichtet „Sky“, dass Dortmund etwa drei Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen einnehmen kann. Angesichts der Umstände ein sinnvoller Deal für alle Seiten.

Der Vertrag von Groß läuft am Ende der Saison aus, eine Verlängerung galt intern bereits als ausgeschlossen. Dortmund kassiert nicht nur Ablöse, sondern spart sich auch rund die Hälfte des geschätzten Jahresgehalts von 4,5 Millionen Euro.

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Quelle: BILD

Für Groß selbst geht es um mehr als nur einen Tapetenwechsel. Mit regelmäßiger Spielpraxis will er seine zuletzt deutlich gesunkenen Chancen auf eine WM-Teilnahme unter Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) noch einmal steigern. Zuletzt wurde er nicht mehr für die Nationalmannschaft nominiert. In Brighton genießt der gebürtige Mannheimer bis heute Kultstatus.

Pascal Groß: Frust-Zahlen beim BVB

Für Borussia absolvierte Groß insgesamt 66 Pflichtspiele, erzielte ein Tor und bereitete 17 Treffer vor. In der laufenden Saison fiel seine Bilanz ernüchternd aus: 21 Pflichtspiele, kein Tor, nur zwei Assists und lediglich 1094 Einsatzminuten.

Zuletzt stand Groß auch wegen seines Tempo-Defizits in der Kritik. Jetzt zieht er die Konsequenz – und will auf der Insel noch einmal neu angreifen.

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