Irgendwann geht alles mal zu Ende. Manchmal später, im Profi-Sport oft auch früher.

Die TSV Hannover-Burgdorf trifft am Sonntag (15 Uhr, live bei WELT TV, bild.de, sportbild.de und Dyn/Anzeige) auf den amtierenden Meister Füchse Berlin. Eine wichtige Entscheidung hatte der Klub aus Niedersachsen bereits vor Wochenfrist getroffen.

Der Vertrag des ehemaligen Bundestrainers Christian Prokop (46) wird nicht über den 30. Juni 2026 hinaus verlängert. Für Außenstehende überraschend, für Branchen-Insider nicht.

Foto: BILD

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„Die TSV Hannover-Burgdorf und Trainer Christian Prokop werden ihre Zusammenarbeit nach Ablauf der Saison 2025/26 einvernehmlich beenden“, stand am 28. November in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins.

Die „Einvernehmlichkeit“ stand allerdings zwei Tage später schon wieder infrage, als Prokop nach dem 27:27 beim SC DHfK Leipzig bei Streaming-Dienst Dyn sagte: „Natürlich kann sich jeder seine Meinung dazu bilden. Es ist schade, dass der Weg nicht weitergeht in Hannover.“

Sätze, die beim Noch-Arbeitgeber nach Informationen von BILD am Sonntag überhaupt nicht gut ankamen. Denn noch vor fast genau einem Jahr wäre die Entscheidung nicht gegen, sondern für Prokop ausgefallen.

Damals, als der Zuschauer-Hype rund um den Klub so richtig begann, die Mannschaft und ihr Trainer von Erfolg zu Erfolg eilte, wollte der Verein mit dem Coach verlängern. Aber da zögerte Prokop, der offensichtlich mit Anrufen aus Flensburg, Kiel oder vom Deutschen Handballbund rechnete.

Als die ausblieben, war Prokop bereit zur Verlängerung. Aber da hatte die sportliche Abwärts-Entwicklung bereits begonnen, sie wurde auch während der Sommer-Vorbereitung nicht gestoppt, der verpatzte Saisonstart kam noch hinzu.

Noch wurde Prokops Nachfolger nicht präsentiert, Kandidaten sind die Schweden Oscar Carlén (37, Ystad/Schweden) und Patrick Fahlgren (40, Hammarby/Schweden), sowie die Spanier Raul Gonzalez (55, Nationaltrainer Serbien) und Juan Carlos Pastor (57, vereinslos). Als Favorit gilt Pastor.

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Quelle: DYN MEDIA

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