Ganz wichtiger Erfolg in der Basketball-Champions League für die Würzburg Baskets. Mit dem 85:56 bei Bosniens KK Igokea sind die Play-Ins sicher.

Am letzten Spieltag müssen die Baskets noch in Triest ran. Mit einem Sieg wäre das Team von Coach Sasa Filipovski dann sogar als Zweiter der Gruppe E direkt für die nächste Runde qualifiziert.

Ist dieser Trick legal?: Basketballer verschwindet plötzlich und trifft!

Quelle: BILD

Das Hinspiel vor fünf Wochen hatte Würzburg hauchdünn 70:68 gewonnen. Am Mittwoch zerlegte die Baskets den phasenweise hilflos wirkenden Gegner mit 85:56 (46:29).

„Würzburg zerlegt Igokea in sämtliche Einzelteile. Eine Vorstellung, die man mit Sternchen versehen kann“, jubelt selbst Dyn-Kommentar Stefan Koch, der sich sonst nur selten zu Superlativen hinreissen lässt.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram

Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über ” Widerruf Tracking und Cookies ” am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.

Das nervt Igokeas Coach Nenad Stefanovic massiv. Als sein Team mit 33:59 (27.) zurückliegt, nimmt er eine Auszeit. „Wir reden nicht mehr über Basketball. Sondern nur noch über Stolz“, sagt er ganz ruhig. „Stolz? Davon haben wir nichts! Null“, motzt sein Starspieler Breein Tyre dazu und feuert seine Trinkflasche weg.

Doch trotz der deutlichen Ansage bessert sich das Spiel der Bosnier nicht. Im Gegenteil.

Für Stefan Koch ist bereits im dritten Viertel alles klar. In der 29. Minute sagt der Basketball-Experte: „Glückwunsch an Würzburg zum Erreichen der Play-ins in der Champions League.“

Sasa Filipovski nutzt das letzte Viertel, um seine Stammspieler zu schonen. Und so sind es am Ende nur 29 Punkte Vorsprung. [–>

Beste Spieler: Marcus Carr (Würzburg/ 19 Punkte), Javon Bess (Igokea/ 15 Punkte).

PAOK Thessaloniki – Löwen Braunschweig 88:87

Bittere Niederlage der Löwen in Griechenland. Das 87:88 bedeutet auch das Aus im Europe Cup. Bitter deshalb, weil Braunschweig 0,5 Sekunden vor Schluss noch mit einem Zähler führte. Doch dann wurde PAOKs Ben Moore beim Alley-Oop-Zuspiel gefoult. Und versenkte beide Freiwürfe zum Sieg.

Beste Spieler: Joshua Obisie (Braunschweig/ 27 Punkte), Cleveland Melvin (PAOK/ 26 Punkte).

Rostock Seawolves – FC Porto 96:68 (49:37)

Im Europe Cup mussten die Hanseaten gegen den FC Porto ran. Großen Wert hatte das Spiel nicht, da sich die Rostocker bereits vor der Begegnung für die 2. Runde qualifiziert hatten.

Rostocks Bagette setzt sich gegen Javian Davis durch. Die beiden Spieler waren jeweils die Topscorer für ihre Teams

Rostocks Bagette setzt sich gegen Javian Davis durch. Die beiden Spieler waren jeweils die Topscorer für ihre Teams

Foto: IMAGO/Ostseephoto

Dennoch hatte der Tabellenführer der Gruppe B die Begegnung über die gesamten 40 Minuten im Griff. Anders als noch im Hinspiel vor drei Wochen, das die Rostocker überraschend beim Letzten verloren hatten (75:87).

Foto: BILD

Vor allem im letzten Viertel sahen die 3200 Zuschauer in der Rostocker Stadthalle extrem dominante Seawolves. Kassim Nicholson und Jalen Page machten zusammen 16 Punkte in den letzten zehn Minuten, das Rostock mit 27:11 gewann.

Beste Spieler: Elias Bagette (Rostock/ 16 Punkte), Javian Davis (Porto/ 12 Punkte)

ttn-36