Nach der Weltmeisterschaft ist vor dem Rückrunden-Auftakt in der Daikin Handball-Bundesliga.

Am Wochenende geht es in der „besten Liga der Welt“ wieder los. Der in höchster Abstiegsgefahr steckende HC Erlangen empfängt am Sonntag (16.30 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) die mit frisch gebackenen dänischen Weltmeistern gespickte SG Flensburg-Handewitt. Die Erlanger werden im Vorfeld von personellen Sorgen geplagt.

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Handball-Klub hinten nicht ganz dicht

Beim HCE ist in der Kiste der Notstand ausgebrochen. Erlangen steht mit Dario Quenstedt (35), der bis Ende Juni 2026 verlängert haben soll, nur noch ein gesunder Torwart zur Verfügung. Sie sollten den Ex-Nationalspieler lieber in Watte packen.

Der HC Erlangen teilte am Montag die Sachlage rund um Quenstedts Kompagnon im Tor mit: „Schlimmer hat es den algerischen Nationalspieler und Torwart Khalifa Ghedbane getroffen, der am Knie operiert werden muss und voraussichtlich einige Monate ausfallen wird.“

Damit aber noch nicht genug. Der HCE weiter: „Nachdem auch der dritte Torwart Dorian Knezevic wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung steht, muss der Verein insoweit nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Verantwortlichen sind optimistisch sehr zeitnah einen neuen Torwart präsentieren zu können.“ Die Transfer-Uhr tickt unerbittlich.

Unterdessen haben die Mittelfranken ihren aufgeblähten Kader ausgedünnt. Die Verträge von Rückraumspieler Jonathan Svensson (27) und Kreisläufer Stefan Bauer (27) wurden aufgelöst. Bauer wird bereits mit einem Folge-Engagement beim Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen in Verbindung gebracht.

Hoffnung macht inzwischen der Heilungs-Prozess bei Kreisläufer Sebastian „Flamme“ Firnhaber (30). Der Erlanger Kapitän kämpft nach einem Kreuzbandriss (Dezember 2023) und Komplikationen während der Rehabilitation um die Rückkehr auf die Platte. Von einem Comeback kann aber erst im Sommer ausgegangen werden.

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Quelle: Sportfive

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