Der Fremdgeh-Eklat bei den Olympischen Winterspielen 2026. Biathlon-Star Sturla Holm Laegreid (29) hatte nach dem Gewinn der Bronzemedaille im olympischen Einzelrennen live im TV seine Untreue gestanden – und damit für mächtig Wirbel gesorgt. Mit einigen Tagen Abstand berichtet er nun von den körperlichen Folgen seiner Beichte.
Gegenüber dem norwegischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk „NRK“ berichtet Laegreid nun, dass er einige Kilos verloren hat. Der Norweger: „Ich glaube, jeder, der etwas Ähnliches erlebt hat, kann das nachvollziehen. Es kam zu einer körperlichen Reaktion, so ist es nun mal, es gehört einfach dazu.“ Und: „Es war schwierig, zu essen und zu schlafen. Deshalb bin ich dünner geworden, als ich sein sollte.“
Sturla Holm Laegreid: „Jeder, der etwas Ähnliches erlebt hat, kann das nachvollziehen“
Rückblick: Vor laufenden Kameras hatte ein in Tränen aufgelöster Laegreid nach dem Gewinn seiner Olympia-Bronzemedaille im Einzelbewerb einen Seitensprung gebeichtet: „Vor sechs Monaten habe ich die Liebe meines Lebens getroffen. Doch vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens gemacht.“ Erst eine Woche zuvor habe er seiner Partnerin von der Untreue erzählt. Daraufhin hatte sie sich von ihm getrennt.
Trotz des Liebes-Dramas räumte der Norweger bei Olympia in allen Disziplinen Medaillen ab, bei denen er gestartet war (dreimal Silber, zweimal Bronze). Laegreid: „Es lief überraschend gut, ich bin schnell Ski gelaufen. Es zeigt einfach, dass die Dinge nicht perfekt sein müssen, aber man im Moment präsent sein kann. Du musst in dem Moment dein Bestes geben und dafür brauchst du weder perfekte Energie noch perfekt Ernährung oder perfekten Schlaf. Was du im jeweiligen Moment tust, ist hier und dann vielleicht am wichtigsten.“
Nun freut er sich auf die restlichen Biathlon-Weltcups. Laegreid: „Ich hoffe, wir bekommen viel gutes Essen, damit ich mich gut ernähren und wieder in Form kommen kann.“
Laegreid ist aktuell Elfter im Gesamtweltcup. Es folgen noch die Stationen in Kontiolahti (Finnland), in Otepää (Estland) und in Oslo (Norwegen).
