Nigeria steht souverän im Viertelfinale des Afrika-Cups!

Die „Super Eagles“ zeigten beim 4:0 (2:0)-Kantersieg gegen Außenseiter Mosambik in Fès eine dominante Vorstellung – und doch drehte sich nach Abpfiff nicht alles um das Ergebnis, sondern um Victor Osimhen (27).

Superstar-Zoff überschattet Nigeria-Gala

Der Starstürmer traf in der 25. und 47. Minute, half so kräftig beim Sieg mit. Doch in Erinnerung bleibt vor allem eine Zoff-Szene nach knapp 60 Minuten. Dort hatte er sich auf dem Platz heftig mit Vorlagengeber und Co-Superstar Ademola Lookman (28) gestritten, obwohl Letzterer ihm zuvor zwei Tore aufgelegt hatte. Osimhen schrie Lookman an, wirkte außer sich, musste von Mitspielern beruhigt werden. Nach Abpfiff verließ Osimhen wortlos und sichtlich wütend den Platz, während der Rest der Mannschaft jubelte.

Kurios: Er war auch der erste Spieler, der die Kabine nach dem Spiel wieder verließ, dicht gefolgt vom Präsidenten des nigerianischen Verbands, Ibrahim Musa Gusau. Ein Krisengespräch? Nicht ausgeschlossen.

Osimhen muss nach Schlusspfiff beruhigt werden

Foto: Amr Abdallah Dalsh/REUTERS

Dabei lief sportlich alles nach Plan: Nigeria startete wie die Feuerwehr. Bereits in der 2. Minute traf Osimhen – allerdings aus Abseitsposition. Dann folgten gleich 4 Tore!

20. Minute: 1:0 durch Lookman. Nach Vorarbeit von Akor Adams trifft der flinke Flügelspieler aus kurzer Distanz.

25. Minute: 2:0 durch Osimhen. Wieder geht es über links, diesmal ist Lookman der Vorlagengeber und Osimhen vollstreckt unbedrängt.

47. Minute: 3:0. Wieder Lookman, wieder Vorlage, diesmal nach einem feinen Dribbling und Querpass von der Grundlinie. Osimhen hat keine Mühe, trifft zum dritten Mal im Turnier.

75. Minute: 4:0 durch Akor Adams. Der Angreifer vom FC Sevilla macht das Ergebnis endgültig deutlich.

Viertelfinale erreicht – aber wie geht es mit Osimhen weiter?

Der Torjäger wirkt trotz Erfolgs unzufrieden, suchte nicht den Schulterschluss mit dem Team, sondern die Konfrontation. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Vorfall intern geklärt werden kann – oder für neuen Zündstoff im Lager der „Super Eagles“ sorgt.

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