Vor 12 Jahren hat Neymar den FC Santos verlassen. Pünktlich zu seinem 33. Geburtstag ist der Brasilien-Superstar zu seinem Jugend-Klub zurückgekehrt und hat sein heiß erwartetes Comeback gefeiert.
Neymar feiert Santos-Comeback
Gegen den Tabellenletzten Botafogo FC gab es in der regionalen Paulista-Meisterschaft zwar nur ein ernüchterndes 1:1. Der ganze Abend stand aber klar im Zeichen vom großen Comeback des Offensiv-Künstlers.
Für 52 Minuten stand Neymar auf dem Rasen, bei jedem Ballkontakt rasteten die Fans aus. Immer wieder suchte der Mega-Star das Dribbling und den Abschluss, wurde am Ende aber nicht belohnt.
In einem Interview nach dem Spiel gab er zu: „Ich brauche Spielminuten, bin noch nicht bei 100 Prozent. Ich hätte nicht gedacht, so viel zu laufen und zu dribbeln.“ Und: „In drei, vier Spielen werde ich viel besser sein.“
Neymar (33) lässt sich bei seiner Rückkehr von den Fans feiern
In den sozialen Medien schreibt er zu seinem Comeback: „Auch wenn das Ergebnis schlecht war, war heute ein ganz besonderer Tag. Vielen Dank an alle für die Unterstützung und dafür, dass ihr uns bis zum Ende angefeuert habt.“ Und: „Ich bin sehr glücklich und gerührt, zurück zu sein. Ich werde wie immer mein Bestes geben, um Santos dorthin zu bringen, wo es hingehört – an die Spitze.“
Zuletzt spielte der Brasilianer in Saudi-Arabien für Al-Hilal. In 1,5 Jahren machte er allerdings nur sieben Spiele, viele Partien verpasste er verletzungsbedingt. Nach einem Kreuzbandriss und anschließend erneuter Pause wegen Muskelproblemen wurde er dort aussortiert.
Emotionale Show: Gänsehaut-Empfang bei Neymar-Rückkehr
Daraufhin zog es ihn zurück in die Heimat. Beim FC Santos hat Neymar seine Jugend verbracht und ist zum Star gereift. Von 2009 bis 2013 erzielte er in 220 Spielen 134 Tore. Anschließend wechselte er für 88 Mio. Euro zum FC Barcelona. Damals verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich gehe, aber ich werde wiederkommen.“ Dieses Versprechen hat er eingehalten.
Neymar hat beim Brasilien-Klub einen Vertrag bis Ende Juni 2025 unterschrieben. Die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA soll sein letztes großes Ziel sein. Bernando Bonavides, Vizepräsident des Klubs, sagte gegenüber „SporTV“: „Natürlich werden wir alles machen, was wir können, damit er länger bei uns bleibt.“


