Hannover und die Daikin Handball-Bundesliga – es ist inzwischen eine echte Liebesbeziehung. Da ist sogar gegen einen Kellerklub die Hütte gerammelt voll.

8065 Zuschauer sind beim 32:18 (15:9) der TSV Hannover-Burgdorf gegen den Tabellen-Sechzehnten SG BBM Bietigheim in der ZAG-Arena. Darunter auch Prominenz aus einer anderen Sportart.

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Breitenreiter beim Handball-Spitzenreiter

André Breitenreiter (51), Trainer von Fußball-Zweitligist Hannover 96, nimmt neben seinem Assistenten Thomas Kleine in Block M15 Platz. Die Ex-Profis werden Zeuge eines Sieges, mit dem sich die Niedersachsen zumindest bis Sonntag die Tabellenführung in der besten Handball-Liga der Welt zurückholen.

Hannover-Burgdorf weiter ohne Vilhelm Poulsen (Muskelfaserriss) und Jonathan Edvardsson (OP am Brustmuskel). Edvardsson, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, wird mit einem Wechsel zum dänischen Klub HOJ Handbold in Verbindung gebracht.

Tor-Stau in der Startphase, nach zehn Minuten steht es erst 3:2 für die Gastgeber. Bietigheims Abwehr steht bis dahin bemerkenswert aufmerksam, da tun sich wenig Lücken auf.

Hinten kann sich Hannover-Burgdorf auf Torwart Joel Birlehm verlassen, der vor allem gegen Bietigheims Außen blendend zugreift. Mit dem 15:9 zur Pause sind die Kräfteverhältnisse zurechtgerückt, Birlehm geht mit 43,8 Prozent Paraden-Quote in die Kabine – Respekt!

Im zweiten Durchgang schaukelt Hannover-Burgdorf das Ding ohne große Mühe nach Hause, die Mannschaft von Trainer Christian Prokop kann alle Feldspieler im Kader zum Einsatz bringen und auch was für ihr Torverhältnis tun. Die Niedersachsen haben das schlechteste aller sechs Klubs, die um den Titel spielen.

Nächster Gegner der TSV Hannover-Burgdorf ist am 6. April (16.30 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) mit Frisch Auf Göppingen ein weiterer Klub aus unteren Tabellen-Gefilden. Bei der aktuellen Form der Niedersachsen müsste es auch nach dieser Partie bei neun Minuspunkten und einem Spitzenplatz bleiben.

VfL Gummersbach – HSG Wetzlar 33:24 (17:9)

Schon in der ersten Hälfte wird die HSG Wetzlar von aufgedrehten Gummersbachern förmlich überfahren. Acht Tore Vorsprung zur Pause, Wetzlar kann da schon mal den Mannschaftsbus für die Heimfahrt warm heizen.

Nach dem Wechsel lässt Gummersbach ein wenig lockerer, Wetzlar betreibt Ergebniskosmetik. So wird die deutliche Niederlage wenigstens ein wenig hübscher.

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Quelle: DYN/BILD

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